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125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Ahlen

Ertrunkener Ahlener obduziert

wn

Ahlen / Hamm - Der 21 Jahre alte Mann aus Ahlen, dessen Leichnam am Samstag gegen 17 Uhr aus dem Datteln-Hamm-Kanal geborgen wurde, ist nach dem Ergebnis der Obduktion ertrunken. Das geht aus einer gemeinsamen Presseerklärung der Staatsanwaltschaft Dortmund und des Polizeipräsidiums Hamm hervor.

Die Rechtsmediziner fanden neben den typischen Zeichen des Ertrinkungstods Hinweise auch auf einen Infekt der Atemorgane. Es ist daher zu vermuten, dass der junge Mann im Wasser eine Kreislaufschwäche erlitt, deshalb unter die Wasseroberfläche geriet und ertrank. Hinweise auf ein Fremdverschulden an dem tragischen Badeunfall ergab die Obduktion nicht.

Die Begleiter des jungen Mannes hatten ihn am Freitagabend beim Baden aus den Augen verloren (die „AZ“ berichtete). Der junge Ahlener hatte am Freitagabend mit Freunden in Höhe der Radbodbrücke gegrillt. Dabei sei auch im geringen Maße Alkohol getrunken worden, sagte Oberstaatsanwältin Dr. Ina Holznagel. Kurz nach 21 Uhr sei der als guter Schwimmer bekannte Mann in den Kanal gesprungen. In dessen Mitte angekommen, sei ihm vermutlich übel geworden. Er habe um Hilfe gerufen, was seine Begleiter jedoch falsch verstanden hätten: Sie hatten geglaubt, dass sie aufgefordert wurden, ebenfalls ins Wasser zu kommen. Unmittelbar darauf startete eine Suchaktion, an der sich auch sie Ahlener Feuerwehr-Taucher beteiligten. Die Rettungskräfte waren die ganze Nacht und am Folgetag im Einsatz.

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