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Favorit lässt sich kein Bein stellen

Herbert Vogel

Dolberg/Ahlen - Ihrer Favoritenrolle gerecht wurden am Samstagabend die Landesliga-Handballerinnen des SV Eintracht Dolberg im Derby gegen die Ahlener SG. Mit einem letztlich klaren 25:16(13:10)-Sieg entschieden die Schützlinge von Trainer Frank Penger in eigener Halle das Prestige-Duell für sich und sicherten sich damit wie schon beim 27:17-Hinspielerfolg in Ahlen beide Punkte.

„Wir dürfen den Gegner auf keinen Fall unterschätzen“, hatte Penger im Vorfeld der Partie gewarnt und war bis auf die Schlussphase mit der Leistung seines Teams zufrieden: „Am Ende zählen die Punkte und der Sieg. In den letzten Minuten hat meine Mannschaft zwar die Zügel etwas schleifen lassen, doch das ging insgesamt in Ordnung“, so der Eintracht-Coach nach der Schlusssirene.

Von Beginn an übernahmen die Gastgeberinnen in der fair geführten Partie das Kommando. Zwar hielt das Team von ASG-Trainer Christoph Böckmann bis zur Pause noch gut mit, doch trotz der Verstärkung aus der zweiten Mannschaft durch Uschi Stolle, Martina Michalczik und Claudia Gatzemeier haperte es bei den Rot-Weißen im Angriff. Die Fehlerquote in der Offensive war einfach zu hoch.

Mit vier Toren in Folge setzte sich Dolberg von 3:3 zunächst auf 7:3 ab, und allein Lisa Kreitinger war es zu verdanken, dass die ASG zwischenzeitlich noch einmal herankam und zur Halbzeit nur mit drei Treffern hinten lag. Nach dem Wechsel zog die Eintracht dann aber davon: Sieben Tore in Folge, davon alleine vier durch Carolin Echtermann, sorgten für eine Vorentscheidung gegen die nun ohne klare Linie agierenden Gäste. Dolberg nutzte konsequent die Fehler der ASG aus und lediglich Torhüterin Susi Becker im ASG-Gehäuse verhinderte Schlimmeres für ihr Team, das nun weiter in akuten Abstiegsnöten steckt.

SVE Dolberg: Holling, Heisst - Penger (3), J. Winkler, Krupski (4), Wischnewski (2), Echtermann (7/4), Lube (2), Fuchs (1), Gleffe (2), Y. Winkler (4), Johannwiemann, Lauenstein;

Ahlener SG: Becker - Longo, Frie (1), Kohlstedt (1), Klement, Kreitinger (9/5), Dodt, Osthues, Michalczik (4/3), Stolle (1), Gatzemeier, Gorden.

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