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125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Ahlen

Feuerwehrköche bereiteten Suppe

wn

Ahlen. Dass Erbsensuppe umso besser schmeckt, je größer die gekochte Meng im Topf ist, ist eine Binsenweisheit, die am Samstag in der Feuerwehr-Hauptwache bewiesen wurde.

Der „Freiwillige Kochklub“ der „Blauröcke“ hatte mit viel Liebe den eifrigen Unratsammlern der 18. Aktion „Ahlen putz(t)munter“ und allen weiteren fleißigen Helfern eine deftige wie kräftige Speise zubereitet. Ab 12 Uhr hatte Bürgermeister Benedikt Ruhmöller zum Mittagessen in die Hauptwache geladen. Über 300 der mehr als 400 Sammler folgten dem Ruf und kamen im Laufe der Mittagszeit. Viele der 37 beteiligten Gruppen holten sich ihre Portionen in die eigenen Vereinsheime oder bekamen sie gebracht.

„Der Hegering ist noch nicht hier, die brauchen bei ihren großen Revier sicher noch länger“, stellte der gastgebende Stadtchef während seiner Dankesansprache in der Fahrzeughalle der Feuerwehr fest. Besonders freute sich Ruhmöller über den zunehmend großen Anteil von Zuwanderern und ihren Vereinen, wie vieler Islamischer Vereine, die sich an der Putzaktion beteiligten. Dabei war mit Karnevalsgesellschaften, Kleingartenvereinen, Hobby- und Sportvereinen, Parteien und sozialen Verbände sowie zahlreichen Privatpersonen eben ein Querschnitt durch die Stadtbevölkerung vertreten. Die Feuerwehrköche waren allerdings etwas betrübt, dass der sehr leckere Nudeleintopf mit Rindfleisch – speziell für muslimische Helfer zubereitet – so wenig nachgefragt wurde. Die Köche waren sich einig, dass diese Mahlzeit beim nächsten Mal deutlicher herausgestellt werden müsse.

Es machte dem Bürgermeister sichtlich Freude, seinen Bürgern hier mal eine richtig dicke Suppe einzubrocken – die diese dann auch auslöffelten. Ruhmöller ließ es sich nicht nehmen, alle beteiligten Vereine einzeln aufzuzählen und sich zu bedanken.

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