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Finale haarscharf verpasst

Niklas Sprenger

Ahlen/Oelde - Dass sie die Messlatte nicht zu hoch legen durften, wussten die Schwimmer der Ahlener SG schon, bevor der erste Lauf des 17. internationalen Oelder Flutlichtpokalschwimmens überhaupt gestartet war. Das Besondere an diesem Wettkampf ist: Am Nachmittag werden die 50 m-Distanzen aller vier Lagen geschwommen und am Abend die vier Endzeiten jeder Person addiert. Die besten Sechs jeder Altersklasse durften sich dann unter Flutlicht in den frühen Nachtstunden in den Finals über 200 m Lagen messen.

Die bisher größte Auflage des beliebten Saisonabschluss-Wettkampfes lockte in diesem Jahr nicht nur Vereine aus der näheren Umgebung, sondern aus drei Nationen an. So lagen die Ambitionen bei der ASG nicht darin, vorne mitzuschwimmen, sondern ab und zu im Bereich der besten zehn mitzumischen und sich vielleicht einen der begehrten Startplätze in den Finals zu erkämpfen. Ersteres gelang insgesamt 19 Mal, drei Mal landeten die Ahlener Schwimmer sogar auf dem Podium. Eine Finalteilnahme wurde dagegen, wenn auch durch Pech, nicht erreicht.

Einen Platz im Finale unter Flutlicht sicher gehabt hätte Niklas Ehlert (Jahrgang 1997). Der junge Ahlener platzierte sich in den Vorläufen drei Mal unter den besten fünf seines Jahrgangs, konnte aber beim vierten Start verletzungsbedingt nicht mehr antreten und verpasste so auch das Finale. Er gehörte zudem mit dem Gleichaltrigen Martin Okrasa und dem 14-jährigen Jonas Leifeld zu den Schwimmern, die aufs Treppchen schwammen - alle drei belegten ein Mal den dritten Rang: Okrasa über 50 m Rücken, Leifeld über 50 m Schmetterling und Ehlert über 50 m Freistil.

Drei Platzierungen unter den besten zehn konnte Nils Schewe (1997) aufweisen. Er war in Topform und belegte den sechsten Platz über 50 m Brust, den siebten Rang über 50 m Freistil und schlug als Neunter über 50 m Rücken an. Zudem verpasste er nach Addition als Gesamt-Achter den Einzug ins Finale um nur 1,3 Sekunden.

Martin Okrasa stand ihm in nichts nach. Neben seinem dritten Platz wurde er Fünfter über 50 m Schmetterling, Neunter über 50 m Freistil und belegte in der Addition den neunten Platz in seinem Jahrgang, nur drei Zehntelsekunden hinter Schewe. Noch knapper verpasste Daniel Bartuli (1995) das Finale. Ihm fehlten als Siebter nur sieben Zehntel auf den Sechsten in der Altersklasse 1995/1996. Er hatte zuvor über 50 m Rücken Platz vier belegt, sich über 50 m Freistil als Sechster platziert und war über 50 m Brust als Achter ebenfalls in die Top Ten gekommen.

Ganze zweieinhalb Sekunden zum Einzug ins Finale fehlten Anna Dortmann (1997). Sie glänzte über 50 m Rücken als Siebte und über 50 m Schmetterling als Zehnte, verlor aber auf der Bruststrecke zu viel, um sich einen Startplatz für die 200 m Lagen zu sichern.

Weitere Schwimmer der Ahlener SG, die sich unter den ersten zehn ihrer Altersklassen platzierten, waren: Mike Fryc (1991, Achter über 50 m Schmetterling), Nikita König (2000, Neunter über 50 m Brust), Jonas Leifeld (1996, Dritter über 50 m Schmetterling, Achter über 50 m Freistil) und Jana Nicolai (1998, Zehnter über 50 m Freistil).

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