1. www.wn.de
  2. >
  3. Archiv
  4. >
  5. Finalrunde verpasst

  6. >

USC Münster

Finalrunde verpasst

Wilfried Sprenger

Münster - Die Endrunde des erstmalig ausgetragenen Ligapokals findet ohne den USC Münster statt. Beim Zwischenrunden-Turnier in Schwerin am Wochenende mussten sich die Unabhängigen mit Platz zwei bescheiden. Das Team des Gastgebers gewann die Runde und qualifizierte sich für die Entscheidung in Suhl. Dresden und Stuttgart komplettieren in Thüringen das Viererfeld.

Der USC behauptete sich am Samstag zunächst 3:0 (25:21, 25:23, 25:16) gegen Hamburg. Direkt im Anschluss unterlag er Schwerin 2:3 (25:22, 25:20, 26:28, 15:25, 14:16). Zum Abschluss gestern besiegte der deutsche Rekordmeister Aachen 3:1 (25:17, 28:26, 21:25, 25:22). „Wir haben dieses Turnier nicht ergebnisorientiert betrachtet, sondern viele Dinge ausprobiert. Insgesamt bin ich zufrieden“, sagte Trainer Axel Büring.

Es fehlten nur Kleinigkeiten und der USC hätte das Final Four erreicht. In der Begegnung mit Schwerin führte er bereits 2:0, ehe sich ihm in dritten Durchgang die ultimative Chance bot, das Match zu entscheiden. Münster nutzte sie nicht, später machte sich der Kräfteverschleiß bemerkbar. „Acht Sätze ohne große Pause tun schon richtig weh“, so Büring. Trotzdem hatte der USC im Tiebreak noch einmal Matchball. Doch wieder wehrte sich der SSC erfolgreich, ehe er das Blatt zu seinen Gunsten wendete.

Einen starken Eindruck hinterließ Neuzugang Hana Cu­tura. Die Kroatin war Münsters beste Angreiferin, zum Zuge kam in Schwerin auch ihre Freundin Dina Bebic, die in den Tagen zuvor schon Trainingsgast am Berg Fidel gewesen war. „Sie ist für uns aber keine Option. Wir haben sie nur mitgenommen, weil unser Kader ansonsten ziemlich dünn besetzt gewesen wäre“, erklärte Büring. Eine gute Rolle spielte in Schwerin auch Mittelblockerin Andrea Berg. Die lange verletzte 29-Jährige war hellwach und an vielen sehenswerten Aktionen beteiligt. Büring: „Es war immer unser Ziel, mit drei starken Mittelblockerinnen in die Saison zu gehen. Wir sind da auf einem guten Weg.“

Startseite