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Flugzeug-Absturz in Münster: Opfer stammen aus dem Kreis Coesfeld

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Münster/Telgte - Die vierköpfige Besatzung des einmotorigen Sportflugzeugs, das am Sonntagnachmittag auf einen Acker in Münster-Wolbeck stürzte, stammt aus dem Kreis Coesfeld. Zwei Opfer kommen aus Nottuln, darunter der 47-jährige Pilot, eins aus Dülmen und eins aus Coesfeld. Das sagte am Montag der Sprecher der Staatsanwaltschaft Münster, Oberstaatsanwalt Wolfgang Schweer. Drei von ihnen, darunter der 47-jährige Pilot, seien bei dem Absturz schwer, einer leichter verletzt worden. Letzterer konnte bereits einige Angaben zu dem Unglück machen. So sei die Maschine von St. Peter Ording gekommen, der Flug angenehm verlaufen. Erst kurz vor Telgte habe der Pilot geäußert, dass er Probleme habe. „Welcher Art die waren, sagte er nicht“, so Schweer. Bei dem Flugzeug vom Typ Debonair handelte es sich um eine ältere Maschine, die jedoch gut gewartet gewesen sei. Ob die Ursache in einem Flugfehler oder einem technischen Defekt zu suchen sei, könne noch nicht gesagt werden. Bis dies definitiv ausgeschlossen werden könne, er­mitteln Po­lizei und Staatsanwaltschaft wegen fahrlässiger Körperverletzung. „Untersuchungen wie diese dauern“, sagte der Oberstaatsanwalt. Mittlerweile ist die abgestürzte Maschine beschlagnahmt und laut Sigrun Rittrich, Sprecherin der Bezirksregierung Münster, in einen Han­gar des Telgter Flughafens gebracht worden. „Die Haltergemeinschaft des Flugzeugs, zu der auch der Pilot gehörte, sitzt in Telgte“, bestätigte sie ihre Angaben vom Vortag. Die Maschine des Herstellers Beechcraft sei durchaus in der Lage, bis zu 18. 000 Fuß hoch zu fliegen. Bei einer so genannten Platzrunde im Landeanflug auf einen Flughafen wie Telgte fliege sie aber nur in einer Höhe von 1000 Fuß.

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