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Flut muss gestoppt werden

Cedric Gebhardt

Ahlen. Die Flut muss gestoppt werden. Es geht bei den RW A-Junioren nicht um Hochwasser, sondern um Gegentore. Binnen 30 Minuten musste die Elf von Michael Ross zuletzt bei Alemannia Aachen sechs Gegentreffer schlucken. In den vorangegangenen fünf Partien waren es deren fünf gewesen. Das bis dato gute Torverhältnis der Rot-Weißen wurde damit arg torpediert und ramponiert. Noch mehr schaden soll die Bilanz nicht nehmen, wenn RW am Sonntag um 11 Uhr im Wersestadion gegen den VfL Bochum antritt.

Diesbezüglich als problematisch könnte sich der Umstand erweisen, dass gerade im Abwehrzentrum ein Leistungsträger auszufallen droht. Innenverteidiger Mirko Weikert plagen schon seit einiger Zeit Leistenprobleme. Die Mediziner sind sich nach mehreren Gutachten uneins, was die Ursachen für die Beschwerden sein könnten. Im Verdacht steht eine Narbe auf der Bauchmuskeldecke Weikerts, die für die Probleme wahrscheinlich verantwortlich ist. Nun soll eine schmerzstillende Spritze eingesetzt werden, um alle Eventualitäten auszuschließen und die genaue Ursache zu erforschen. „Es ist wichtig, dass Mirko ruckzuck fit wird, denn er wird arg benötigt. Er hat so viele Spiele auf dem Buckel, dass wir kaum auf ihn verzichten können“, weiß Michael Ross. Der RW-Trainer muss obendrein auf Baris Ertugrul, Hasan Kizilkaya, Jeffrey Volkmer sowie die Dauerverletzten Marcel Kretschmer, Nico Hecker und Thomas Vorwerk verzichten. Trotzdem gilt für die Ahlener: „Wir wollen was Zählbares ergattern.“ Auch mit einem Punkt wäre man gegen den ambitionierten VfL gewiss nicht unzufrieden. „Mühsam ernährt sich schließlich das Eichhörnchen“, stellt Ross fest. Drei Punkte gegen die von Ex-Profi Darius Wosz trainierten Bochumer dürfen es dennoch sein. Dazu muss allerdings die Gegentorflut gestoppt und auf ein minimales Maß reduziert werden.

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