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Förderung von Kindern

Martina Döbbe

Münster. „Bevor es schief geht! Sprachentwicklungsstörungen vor dem Hintergrund der Pisa-Studie.“ Das ist Thema der Abendvisite am 15. Februar (Dienstag). Prof. Dr. Antoinette Dinnesen und Karen Reichmuth informieren über Ursachen, aber auch über Auswirkungen auf Schulleistungen. Zudem geht es um Prävention und Therapie.

„Vor dem Hintergrund der Pisa-Studie machen sich viele Eltern Sorgen, ob ihre Kinder ausreichend auf die Anforderungen in der Schule vorbereitet werden. Sie sind unsicher, welche Fähigkeiten ihr Kind zum Beispiel als Vorraussetzung für das Lesen- und Schreiben-Lernen benötigt“, betont Prof. Dinnesen, Direktorin der Klinik für Phoniatrie und Pädaudiologie. „Eltern von Kindern mit einer Sprachentwicklungsstörung teilen die Ängste.

Bei diesen Kindern besteht ein erhöhtes Risiko, eine Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS) zu entwickeln. Sie sind auf Lesen und Schreiben besonders angewiesen, um langfristig ihre sprachlichen Probleme bewältigen zu können“, ergänzt Karen Reichmuth. Die Diplom-Logopädin weist darauf hin, dass die Früherkennung von Sprachentwicklungsstörungen, sprachliche Förderung im Vorschulalter und ein spezifisches Training den Start in die Schule erleichtern.

So möchten die Expertinnen die medizinischen Ursachen und Arten von Sprachentwicklungsstörungen darstellen, aber auch Möglichkeiten der Früherkennung in der Hör-Sprachentwicklung. Vorgestellt wird ein Untersuchungsverfahren, das schon im Vorschulalter Hinweise auf eine Lese-Rechtschreib-Schwäche gibt. Es ermöglicht, noch vor Schulbeginn ein spezifisches Training.

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