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Fortuna verliert nicht nur das Spiel

Marco Steinbrenner

Schapdetten. „Wir hätten uns heute nicht beschweren dürfen, wenn das Spiel mit sieben oder acht Gegentreffern verloren gegangen wäre“, stellte Christian Welling, Trainer der Kreisliga A-Fußballer von Fortuna Schapdetten, nach der 0:3 (0:2)-Heimniederlage in einer vorgezogenen Meisterschaftspartie gegen den 1. FC Gievenbeck II am Donnerstagabend fest. Der Sprung aus dem Tabellenkeller wurde damit verpasst.

Von der ersten Minute an war die Landesliga-Reserve der Welling-Elf sowohl fußballerisch als auch läuferisch deutlich überlegen. „Der Hälfte meiner Spieler wurden heute die Grenzen aufgezeigt“, stellte der Schapdettener Coach unmissverständlich fest. „Meine Jungs waren nicht in der Lage, das hohe Tempo des Gegners mitzugehen.“ Dem Unvermögen der Gäste sei es am Ende noch zu verdanken gewesen, dass Fortunen-Keeper Markus Fronholt nur dreimal den Ball aus dem Netz holen musste.

Neben der nach Welling „völlig verdienten Niederlage“ störten den Übungsleiter noch zwei weitere Dinge. In der 62. Minute wurde Sascha Nowotny wegen Meckerns vorzeitig mit der Gelb-Roten Karte vom Platz gestellt. Bereits die erste Verwarnung hatte der Schapdettener aufgrund des gleichen Vergehens gesehen. Nur zehn Minuten später wurde Frank Held wegen Nachschlagens mit dem Roten Karton unter die Dusche geschickt und wird den Gastgebern im Kampf um den Klassenerhalt in den nächsten Wochen nicht zur Verfügung stehen. „Derartige Aktionen kannte ich bislang nicht. Die zahlreichen Frust-Fouls und Entgleisungen dürfen in Zukunft nicht mehr vorkommen. Damit schwächen wir uns nur selbst“, sagte Welling.

SVF: Fronholt – Timmermann – Glöckner, Wessels – Guze (72. J. Muck), Nowotny, T. Lengers, F. Lengers, Held – Voss, Klautke (46. Majbar).

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