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Frankfurter Buchmesse

Frankfurter Buchmesse beginnt - Aussteller aus 110 Ländern

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Frankfurt/Main – Die 59. Frankfurter Buchmesse startet mit einem Rekordandrang: Zur weltgrößten Bücherschau, die am Dienstagabend mit einem Festakt eröffnet wird, haben sich rund 7300 Aussteller aus 110 Länder angemeldet. Insgesamt werden rund 380.000 Produkte gezeigt. Die Veranstalter rechnen bis Sonntag (14.10.) mit rund 300.000 Besuchern. Die Buchmesse ist ein gigantisches Kulturfest. Für rund 2500 Veranstaltungen haben sich 1000 Autoren angesagt. Die ersten drei Tage sind für die Fachbesucher reserviert, das allgemeine Lesepublikum ist am Samstag und Sonntag zugelassen.

Der Reigen der deutschen Schriftsteller reicht von Martin Walser bis zu Günter Grass, von Andrea M. Schenkel bis Feridun Zaimoglu. Dazu kommt erneut viel schreibende Prominenz aus Politik, Film oder Medien wie Klaus Wowereit, Joschka Fischer oder Ben Becker und Robert Atzorn. Unter den internationalen Autoren ragen Umberto Eco, der amerikanische Schriftsteller Richard Ford und der britische Religionskritiker Richard Dawkins heraus. Die katalanische Kultur - der diesjährige Gast der Buchmesse – ist mit fast 150 Autoren aus ihrem fast 13 Millionen Menschen umfassenden Sprachraum vertreten.

Die Frankfurter Buchmesse gilt nicht nur als weltweit wichtigster Branchentreff, sondern auch als führender Platz im Handel mit Buchlizenzen. Unter den Ausstellern führt Deutschland (3273) vor Großbritannien (797) und den USA (637). Immer stärker wächst das Interesse aus Fernost. China ist allein mit 160 Ausstellern vertreten.

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