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„Freitag der 13.“: Horror-Remake

Gian-Philip Andreas

Nach der Horror-Hausse in den allerersten Jahren dieses Jahrhunderts ist momentan nicht mehr viel los im Schreckensgenre: Neben den grausamen Folterfilmen der „Saw“- und „Hostel“-Reihen gedeiht kaum noch etwas Bleibendes, weshalb der in die USA abgewanderte deutsche Trash-Film-Regisseur Marcus Nispel („Pathfinder“) aus der Originalitäts-Not nun schon zum zweiten Mal eine Tugend macht und einfach einen Klassiker der Gattung wiederverfilmt.

Vor sechs Jahren hat er das schon mit „The Texas Chainsaw Massacre“ besorgt, und was damals schon in jeder Hinsicht uninteressant war, wird auch mit „Freitag der 13.“ nicht aufregender. Unbekannte Jungmimen werden von Jason Vorhees, dem Killer mit der Hockeymaske, zerlegt, am finsteren Crystal Lake.

Hand aufs Horrorherz: Auch der erste Teil (von insgesamt zehn) der Metzelserie war damals eigentlich ziemlich schwach. Und das wird als Neuauflage, filmtechnisch aufgemotzt und mit noch ausgiebigerem Aderlass, beileibe nicht besser, sondern höchstens sinnloser.

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