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Politik Inland

Friedrich Merz

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Friedrich Merz war lange Zeit Hoffnungsträger der CDU, scheiterte aber an Kanzlerin Angela Merkel. Der Bundestagsabgeordnete verlässt in diesen Tagen endgültig die Berliner Bühne. Mit Intelligenz, rhetorisch versierten Reden und als Experte für Finanzfragen stieg der 1955 geborene Jurist aus Arnsberg in der CDU rasch als Fraktionschef auf. 2002 beanspruchte Merkel selbst den Fraktionsvorsitz für sich - Merz wurde Stellvertreter. 2004 trat er von dem Amt zurück.

Friedrich Merz galt als der wichtige Vertreter des wirtschaftsliberalen Flügels seiner Partei. Für Aufsehen sorgte sein Steuerkonzept, das nur drei Steuerstufen vorsah. Er wollte, dass jeder Bürger seine Einkommensteuer auf einem Bierdeckel ausrechnen können solle.

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