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Straßensanierung

Frostschäden kosten rund 600.000 Euro

Martin Kalitschke

Münster - Der Winter 2010/2011 hat auf Münsters Straßen und Bürgersteigen Schäden in Höhe von rund 600 000 Euro angerichtet. Die in den kommenden Monaten anstehenden Sanierungsarbeiten werden damit drei Mal teurer ausfallen als nach milden Wintern, berichtet Michael Grimm, Leiter des städtischen Tiefbauamtes.

Eine endgültige Winterbilanz will Grimm Ende März vorlegen. „Doch bereits jetzt zeichnet sich ab, dass die Straßensanierung ähnlich teuer ausfallen wird wie im ebenfalls sehr kalten Winter 2009/2010“, betont der Amtsleiter. Das Tiefbauamt hat bereits mit der Ausschreibung der bevorstehenden Bauarbeiten begonnen, Ende März oder Anfang April sollen die Aufträge vergeben werden. „Direkt danach wird es losgehen“, betont Grimm.

Die Kosten bestreitet das Tiefbauamt aus seinem Fünf-Millionen-Euro-Etat für die Straßenunterhaltung. Wegen der starken Winterschäden müssen einige für 2011 geplante Maßnahmen, die weniger dringlich sind, auf das nächste Jahr verschoben werden. Um welche es sich handelt, stehe noch nicht fest.

Zwei so harte Winter hintereinander - das hat es nach Berichten älterer Kollegen seit mehr als 25 Jahren nicht gegeben.

„Zwei so harte Winter hintereinander - das hat es nach Berichten älterer Kollegen seit mehr als 25 Jahren nicht gegeben“, betont Grimm. Sollten extreme Winter zur Regel werden, dann - so befürchtet er - werde es auf Dauer wohl nicht möglich sein, mit einem jährlichen Etat von fünf Millionen Euro den heutigen Zustand des münsterischen Straßennetzes zu halten. Doch Grimm ist Optimist: Der Amtsleiter setzt darauf, dass die kommenden Winter wieder milder ausfallen werden.

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