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Für Jörg Adler könnte täglich Karnevalsauftakt sein

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-gri- Münster. Armurtigerin „Nely“ riskierte von ihrem herausgehobenen Platz nur einen kurzen Blick auf die illustre Gesellschaft an Rande ihres Geheges, um sich dann wieder zu trollen. Wer wollte es der dreieinhalbjährigen Dame auch schon übel nehmen, schließlich wurde sie von ihrem Gefährten „Rasputin“ erwartet. Und dennoch: Ein bisschen mehr Zeit hätte sie sich durchaus nehmen können. Denn schließlich hatten sich die Besucher nur für „Nely“ auf den Weg gemacht. Hubert Bövingloh, angehender Obergeist der KG Böse Geister, setzte gestern eine langjährige Tradition der Karnevalsgesellschaft fort und übernahm für ein Jahr die Patenschaft über die Tigerdame.

Und dazu war die KG Böse Geister mit „großem Staat“ an die Sentruper Straße gekommen. Ganz zur Freude von Zoodirektor und KG-Ehrenratsherr Jörg Adler: „Ich bedaure zutiefst, dass es den 11. 11. nur einmal im Jahr gibt.“ Das Bedauern ist nur zu verständlich. Schließlich gehört es seit 1967 zur Tradition der Gesellschaft, dem Zoo jeweils zum Karnevalsauftakt ein oder mehrere Tiere zu spenden.

Hubert Bövingloh setzt mit der Tierspende übrigens eine kleine Familientradition fort. Im vergangenen Jahr war es Schwiegersohn Martin Dreyer, der die Patenschaft für Tiger „Rasputin“ übernommen hatte.

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