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Gabenbringer in der Weihnachtszeit: Wer ist wer?

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Nikolaus, Weihnachtsmann, Santa Claus, Knecht Ruprecht – in der Weihnachtszeit tummeln sich so viele Männer mit Bärten. Und dazu kommt auch noch das Christkind. Was haben sie eigentlich miteinander zu tun? Hier ein kleines Wer-ist-Wer:

Nikolaus: Er gilt als der Ur-Ur-Ur-Urgroßvater vieler weihnachtlicher Gabenbringer. Nach einem alten Brauch bringt der kinderliebe Nikolaus am heutigen 6. Dezember oder in der Nacht davor Süßes und Geschenke. Oft hat er einen grimmigen Begleiter mit Rute dabei – den Knecht Ruprecht, der unartige Kinder angeblich bestraft. In einigen Gegenden hat das Zweier-Team auch andere Namen.

Sinterklaas: So heißt die Nikolaus-Figur des Geschenk-Boten oft in den Niederlanden und in Belgien. Sinterklaas ist sehr spendabel und beschenkt am 5. Dezember am Abend Alt und Jung. Dann wird häufig richtig gefeiert. Geschenke werden ausgepackt, und die Leute veräppeln sich in kleinen Gedichten.

Weihnachtsmann: Mit seinem weißen Rauschebart und der roten Zipfelmütze sieht er aus wie ein freundlicher alter Herr. Der dicke Mann im roten Mantel teilt sich bei uns zu Weihnachten das Verteilen der Geschenke mit dem Christkind. Wie andere Gabenbringer ist er in Teilen ein Nachkomme des Nikolaus. Von dem hat der Weihnachtsmann wahrscheinlich seinen Mantel. Stiefel und Sack kommen wohl eher von Knecht Ruprecht. Sein endgültiges Aussehen in Rot und Weiß bekam der alte Mann auch in Amerika. Die Amerikaner nennen ihn Santa Claus – dabei hat die Figur Santa Claus viele ihrer Wurzeln auch in Europa. Manche kleinen Kinder in Amerika glauben, dass er mit seinem Schlitten auf dem Dach landet und durch den Schornstein ins Haus kommt.

Christkind: Besonders die Kinder aus Süddeutschland schicken ihren Wunschzettel oft dem Christkind. Angeblich soll es das neugeborene Jesuskind darstellen. Viele stellen sich das Christkind aber wie einen Engel vor, der am Heiligabend die Geschenke ins Haus bringt. Deshalb wird es oft wie ein Mädchen dargestellt.

Väterchen Frost: Begleitet von seiner Enkelin, dem Schneeflöckchen, bringt er in Russland den Kindern die Geschenke. Beide kommen aber erst zum Jahreswechsel. Ihr Name erinnert daran, dass es in dem riesigen Land im Winter meist viel Schnee und Frost gibt.

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