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Gefahrgutlaster kommt von der Fahrbahn ab - L 573 nach Vollsperrung wieder frei

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Heek-Nienborg - Am Montagmittag verunglückte auf der Landstraße L573 zwischen Ochtrup und Heek ein Gefahrguttransporter. Der Tankwagen war mit Phenolharz beladen und kippte dort auf die Seite. Glücklicherweise wurden die Außenhülle aber nicht beschädigt. Verletzt wurde niemand. Der Sachschaden wird mit 50.000 Euro beziffert. Gegen 14.15 Uhr war der 50-jährige Fahrer des Transportes einer Firma aus Oer-Erkenschwick auf der L 573 von Ochtrup in Richtung Heek unterwegs. Etwa 200 Meter vor der Kreuzung zur Kreisstraße K 59 kam er mit dem Fahrzeug aus bislang nicht geklärter Ursache von der Fahrbahn ab. Der Fahrer verlor die Kontrolle über den Tankwagen, der umkippte und auf der rechten Seite auf dem Randstreifen liegenblieb. Der Auflieger war mit rund 18 Tonnen flüssigem Phenolharz beladen. Dieser Stoff wird als Gefahrgut eingestuft und gilt als ätzend, leicht entzündbar und giftig beim Einatmen und bei Berührung mit der Haut. Die Hülle des Aufliegers wurde glücklicherweise nicht beschädigt, so dass das Material nicht entweichen konnte. Im Bereich der Unfallstelle wurde der Boden jedoch durch Kraft- und Schmierstoffe verunreinigt und musste ausgegraben werden. Die Bergung des Lastzuges dauert auch sieben Stunden nach dem Unfall noch an, in den späten Abendstunden konnte die L 573, die zwischen K 59 und B 54 gesperrt war, dann wieder freigegeben werden. Für die Bevölkerung bestand zu keiner Zeit Gefahr, betonte der Sprecher. Die Polizei setzte neun Beamte aus Gronau und Ahaus sowie zwei Beamte aus Steinfurt ein. Die Feuerwehren Heek, Heek-Nienborg und Gronau waren mit insgesamt 44 Feuerwehrleuten im Einsatz. Das Ordnungsamt Heek und die Untere Wasserbehörde des Kreises Borken waren ebenfalls vor Ort.

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