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Sparen im Alltag

Gemeinsam geht vieles leichter

Dorle Neumann

Bildung und Sparen – das passt doch nicht zusammen? Doch, es muss sich nicht auf die Qualität der Bildung auswirken, wenn Eltern, Schüler und Studenten die für sie wichtigen Angebote sorgfältig auf ihr Preis-Leistungs-Verhältnis überprüfen.

Kindergarten

Eltern können den einen oder anderen Euro sparen, wenn sie auf Sonderangebote bei Malutensilien, Bastelmaterial oder Papier achten. Im Kindergarten können Eltern über Sammelbestellungen bei einigen Firmen oder Herstellern günstigere Preise aushandeln, bei Bildungsmessen wie beispielsweise der „Didacta“ können die Erzieherinnen attraktive Messerabatte bei Material oder Spielen bekommen. Da lohnt sich dann eine gemeinsam zusammengestellte „Wunschliste“ von Eltern und Erziehern.

Einschulung

Danach kann die Einschulung ein teurer Spaß werden. Größter Kostenfaktor ist meistens der Schultornister, denn Qualität hat ihren Preis. Unter 100 Euro, so ergeben die Vergleiche bei der „Stiftung Warentest“, sind nur selten gute und sichere Modelle zu haben. Wenn es aber nicht unbedingt das aktuell beliebte Design sein muss, geben Verbraucherschützer zu bedenken, kann man mit einem Tornister der vergangenen Saison manchmal Geld sparen. Auf jeden Fall mit dem Abc-Schützen ausprobieren, ob der Tornister richtig sitzt.

Schulbücher

Bei Schulbüchern lässt sich in der Regel nicht sparen, denn in Deutschland besteht die Ladenpreisbindung.

Nachhilfe

Für den einen oder die andere stellt sich im Laufe der Schulzeit die Frage nach einem ebenso guten wie nicht zu teuren Nachhilfeangebot. Die beste Empfehlung ist hier die Mundpropaganda – sprich gute Erfahrungen anderer Schüler. Manchmal bietet es sich auch an, dass sich zwei oder mehrere Schüler einer Klasse oder Jahrgangsstufe bzw. deren Eltern zusammenschließen und gemeinsam nach einer Nachhilfe suchen. Das kann die Kosten senken.

Auslandsjahr

Der Traum vieler 16- oder 17-Jährigen ist es, ein Schuljahr im Ausland verbringen. Ein Patentrezept für die Auswahl der richtigen Austauschorganisation gibt es leider nicht. Vor allem im Preis gibt es erhebliche Unterschiede. Ein Jahr USA kostet zwischen 3800 und 7500 Euro. Doch die Verbraucherschützer mahnen zur Vorsicht: In preiswerten Angeboten seien häufig Flüge und Versicherungen nicht berücksichtigt. Deshalb sei bei All-inclusive-Paketen das Preis-Leistungs-Verhältnis mitunter besser als bei billigen Angeboten.

Studiengebühren

Wer das Abitur in der Tasche hat, denkt in der Regel über ein Studium nach. Da viele Bundesländer Studiengebühren erheben, stellt sich die Frage, ob man sich eventuell bei einer Hochschule bewirbt, die noch beitragsfrei ist. Geht das nicht, muss die Finanzierung der Gebühren geklärt werden. Das Centrum für Hochschulentwicklung in Gütersloh und die Stiftung Warentest haben Studienkredite verglichen. Vor allem Laufzeiten, Höhe des Zinssatzes und die Kreditsumme, sollten sorgfältig bedacht werden. Kein Student sollte zudem versäumen, sich zu erkundigen, ob er Bafög beziehen kann.

Studentenausweis

Mit dem Studentenausweis lässt sich sparen. Von der Befreiung von den Rundfunkgebühren oder vom Telefon-Rabatt werden die meisten gehört haben. Aber auch bei Bahn und Bus oder selbst bei Fernreisen, im Kino oder Museum gibt es für Studenten häufig Rabatte.

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