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Ahlener SG

Gersch vor seinem Comeback

Ahlen - Aus! Schluss! Vorbei! Winterpause und Vorbereitung haben ab Samstag für die heimischen Zweitliga-Handballer ein Ende. Der Rückrundenauftakt gegen den Dessau-Roßlauer HV wartet. Anwurf in der Friedrich-Ebert-Halle ist um 19.30 Uhr...

André Fischer

Ahlen - Aus! Schluss! Vorbei! Winterpause und Vorbereitung haben ab Samstag für die heimischen Zweitliga-Handballer ein Ende. Der Rückrundenauftakt gegen den Dessau-Roßlauer HV wartet. Anwurf in der Friedrich-Ebert-Halle ist um 19.30 Uhr.

Fragen, die automatisch nach einer längeren Ruhephase gestellt werden, lauten: Wo steht das Team? Wo steht die ASG? Sollten die beiden Freundschaftspartien gegen Dukla Prag und Miedz Legnica eine gute Grundlage sein, um erfolgreich in die Rückrunde zu starten? Die Antworten dürften die Jungs Samstagabend auf dem Hallenparkett geben.

Für Schlussmann Jan Stochl ist die Partie gegen Dessau das erste von 17 Abschiedsspielen. Er wird die Rot-Weißen zum Ende der Spielzeit bekanntlich verlassen. Wohin es ihn zieht, ist weiterhin ein gut behütetes Geheimnis des mittlerweile zweifachen Familienvaters. Die Zwillinge Adam und Filip halten ihn und seine Frau Linda derzeit ganz schön auf Trab. Um sich bestmöglich auf das Spiel gegen den DRHV vorzubereiten, zieht der 33-Jährige es vor, in der Nacht vor jedem Meisterschaftsspiel im Gästezimmer zu schlafen. „Dann bin ich ausgeschlafen und topfit“, sagt Stochl, der ansonsten seine Frau so gut es geht unterstützt. „Nicht selten stehe ich zweimal in der Nacht auf und mache den Jungs eine Flasche.“

Während Stochl als Abgang bereits feststeht und der Niederländer Roel Adams bereits in Norwegen sein Glück sucht (wir berichteten), könnten weitere Spieler die ASG verlassen. Nach „AZ“-Informationen soll zwei Spielern kein neuer beziehungsweise ein geringer dotierter Vertrag vorgelegt worden sein.

Vertragsverlängerungen dagegen sind noch nicht amtlich. Fest steht aber, dass die ASG mit Malte Schröder in jedem Fall verlängern will. Fraglich nur, ob der Zweitligist den Bankkaufmann gänzlich unter Vertrag nimmt, da auch der Kontrakt von Schröder mit Erstligist Lemgo ausläuft, oder wieder von einem Zweitspielrecht Gebrauch gemacht wird.

Sein Comeback nach knapp dreimonatiger Leidenszeit wird gegen Dessau Mittelmann Rasmus Gersch geben, der in den vergangenen vier Wochen intensiv auf diesen Tag hingearbeitet hat. „Ich fühle mich gut und hoffe, dass ich meine Anteile bekomme“, so ein selbstbewusster Gersch. Dessen „Euphorie“ wird allerdings gleich von Trainer Pfänder gebremst: „Training und Spiel sind nicht vergleichbar. Wir wollen noch viel Freude an Rasmus haben und werden aus diesem Grund sehr vorsichtig sein. Vielleicht ist ein Kurzeinsatz drin.“ Mehr Spielanteile dürfte Kreisläufer Bjöen Wiegers erhalten, der seine Rückenprobleme überwunden hat und wieder voll angreifen kann.

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