1. www.wn.de
  2. >
  3. Archiv
  4. >
  5. Gesundheitspolitischer Sprecher: Wahl Spahns ist in der Union ungewiss

  6. >

Gesundheitspolitischer Sprecher: Wahl Spahns ist in der Union ungewiss

Volker Resing

Berlin - Der mögliche Karrieresprung für den Ahauser CDU-Bundestagsabgeordneten Jens Spahn steht auf der Kippe. In der Fraktionssitzung der Union am Donnerstag werden unter anderem die wichtigen fachpolitischen Sprecherposten festgelegt. Doch ob Spahn es schafft, gesundheitspolitischer Sprecher zu werden und damit die Nachfolge der zur Parlamentarischen Staatssekretärin aufgestiegenen Kollegin Annette Widmann-Mauz anzutreten, ist höchst ungewiss.

Die einzige Kampfabstimmung am heutigen Mittag wird es um diese Position geben. Alle anderen Funktionen waren bereits vorher in der sogenannten Teppichhändlerrunde verteilt worden.

Die Vorsitzenden der Landesgruppen einigen sich normalerweise vorab auf die Organisation der einzelnen Aufgaben. Doch in diesem Fall bewirbt sich auch der schleswig-holsteinische Abgeordnete Rolf Koschorrek um den Posten. Für ihn spricht, dass  er als Zahnarzt von Fach ist.

Spahn, so heißt es in Unionskreisen, ist in jedem Fall der profiliertere Fachpolitiker, der sich in den zurückliegenden vier Jahren in dem schwierigen Metier Ansehen erworben habe. Zum Hindernis für Spahn könnte ausgerechnet sein Coesfelder Parteifreund Karl Schiewerling werden. Er soll heute zum Vorsitzenden der Arbeitsgruppe Arbeit und Soziales gewählt werden. Damit wäre einer der wichtigen Sprecherposten schon im Münsterland gelandet.

Startseite