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Filmrezensionen

„G.I. Joe“: Der Eiffelturm wird gefressen

Hans Gerhold

Für Freunde der „Transformers“ geht die Materialschlacht um Spielfiguren von Hasbro mit „G.I. Joe - Geheimauftrag Cobra“ munter weiter.

Mit der von einem verrückten Wissenschaftler entwickelten Waffe der Nanomilben, die selbst den Eiffelturm in Sekundenschnelle buchstäblich auffressen können, will ein Waffenhändler die Welt vernichten. Er wird von der Eliteeinheit der „Joes“ mattgesetzt.

Soweit die Standard-Story. Was zählt, sind pausenlose Action, Ballereien, Hetzjagden und Spezialeffekte auf dem Stand der CGI. Sehenswert ist eine Verfolgungsjagd durch Paris, wo zwei Joes in silbernen BeschleunigungsAnzügen (wie Jackie Chan in „The Tuxedo“, aber in High Tech) über Autos und Brücken und durch Busfenster springen.

Obwohl eine Menge Personen eingeführt werden, muss man Regisseur Stephen Sommers („Die Mumie“, „Van Helsing“) bescheinigen, dass er nicht die Übersicht verliert und Interesse für sie weckt.

So wird ein Teil der Handlung durch die alte und neu entflammte Liebe von „Joe“-Neuling Duke Hauser (Channing Tatum) und der Baroness auf der Seite der Bösen gelöst. Sienna Miller („Interview“, „Edge of Love“) hat sich für den engen schwarzen Latex-Anzug Pfunde angegessen und die Haare rot gefärbt und ist eindeutiger Blickfang. Bis zum nächsten Krawumm.

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