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Gielen muss mit Remis leben - Linnemann tuts einfach

Cedric Gebhardt

Vorhelm - Während Klaus Linnemann nach Spielende per Telefonat fröhlich und ausgelassen seine Sicht der Dinge schilderte, wirkte Trainer-Kollege Oliver Gielen eher brummelig, als er seine Statements zu Protokoll gab.

0:0 zwischen Westfalia Vorhelm und der Spielvereinigung Oelde - ein Ergebnis, das genauso unentschieden war wie der Blick der Übungsleiter auf die 90 Minuten. Während Klaus Linnemann von „gehobenem Niveau“ und einem „0:0 der besseren Sorte“ sprach, hatte Oliver Gielen ein „ganz schlechtes Spiel“ gesehen. Oeldes Coach störte sich insbesondere am holprigen Geläuf. „Der Platz ging gar nicht. Das ist für uns als technisch starke Mannschaft natürlich ein Nachteil“, gab Gielen zu bedenken. Sein Pendant Klaus Linnemann machte leichte Feldvorteile für sein Team aus, das aus seiner Sicht „aggressiver und konzentrierter“ zu Werke ging und wenig Chancen für die Gäste zuließ. Die Westfalia selbst vergab allerdings eine Reihe guter Gelegenheiten.

Auf Zuspiel von Stefan Kraskes scheiterte Patrick Pietersma in der 14. Minute und nach einer guten halben Stunde bei einer weiteren Chance. Hanno Sievers (21.) wurde von den Oeldern noch vor dem Einschuss entscheidend gestört und auch Andreas Kuhlmann (33.) hatte kein Fortune. Die Spielvereinigung wiederum tauchte zweimal durch Patrick Franz gefährlich vor dem TuS-Gehäuse auf. In Durchgang zwei war Oelde nun deutlich stärker, kam zu Möglichkeiten von Fabian Franz und Gerrit Lahme. Erst in den letzten 20 Minuten kriegte Vorhelm wieder die Kurve und kreierte erneut Chancen durch Stefan Kraskes (68.) und Niklas Zander (80.). A-Junior Simon Büscher, der kurz vor Schluss für den verletzten Andreas Kuhlmann (Knöchel- und Bänderverletzung) eingewechselt wurde, hatte zudem eine Großchance, um das Spiel zu entscheiden. Doch der junge Debütant agierte aus aussichtsreicher Position zu zögerlich. Damit blieb es bei der Nullnummer. „Damit muss man unterm Strich zufrieden sein“, sagte Oliver Gielen. Während er damit zufrieden sein musste, fiel es Klaus Linnemann einfach den Punktgewinn hinzunehmen.

Westfalia: Vorholt - Schmidt, Brockhues, Engelke, Kraskes, Pietersma (75. S. Windgätter), Brehe, Zander, Sievers (78. Langner), Kuhlmann (88. Büscher), Müller

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