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Giganten aus dem Ozean

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Der Blauwal ist das größte Tier der Welt. Lange Zeit wurde er wegen seines Specks gejagt. Heute ist er vom Aussterben bedroht. Es tummeln sich nur noch wenige Tausend der Giganten in den Weltmeeren. Deshalb wollen das Deutsche Meeresmuseum in Stralsund und die Umweltschutzorganisation Greenpeace auf die Bedrohung der Meeressäuger aufmerksam machen.

Bald zeigt das Museum, das in Mecklenburg-Vorpommern an der Ostsee liegt, das Modell eines Blauwals in Originalgröße. Es wird 26 Meter lang und elf Tonnen schwer. So viel wiegen etwa zwei bis drei Elefanten.

Modellbauer, Bildhauer und Präparatoren bauen zurzeit an dem Modell aus Stahl und Styropor, einer Art Schaumstoff. Sie bauen auch noch andere Wale nach – etwa einen Orca-Wal, einen Pottwal und ein Buckelwalweibchen mit Kalb.

Der Bau eines jeden Exponates, so nennt man die Ausstellungsstücke, dauert zwischen einem und drei Monaten. Ein Stahlgerüst im Bauch sorgt für den nötigen Halt. Anschließend schnitzen und raspeln Bildhauer den Modellkörper aus Styropor-Blöcken in Form. Nach einer Behandlung mit Spachtelmasse und anderen Materialien wird das Modell naturgetreu angemalt. Von Juli an werden die Riesen der Meere in dem neu gebauten „Ozeaneum“ zu sehen sein. Dort werden auch 40 große Aquarien mit ungefähr 7000 Meerestieren gezeigt. Ein lohnenswertes Ziel also für alle Unterwasserfans. (dpa/dra)

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