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Sport-Extra: Fußballer vor dem Saisonstart

Größe des Kaders bereitet Cäzor Sorgen

Annette Metz

Albersloh. „Was ich sportlich in Albersloh vorgefunden habe, ist wirklich aller Ehren wert.“ Ingo Cäzor ist von der fußballerischen Qualität seines neuen Teams GW Albersloh absolut überzeugt. Allerdings gibt es da durchaus zwei Probleme, die er in der nächsten Zeit lösen möchte, wenn er mit GWA erfolgreich die nächste Kreisliga-A-Saison bestreiten möchten.

Problem eins: Die konditionelle Verfassung der Mannschaft. „Daran wird derzeit intensiv gearbeitet“, berichtet Cäzor. Schon während seines Urlaubs hat die Mannschaft mit Klaus Bartmann „knüppelharte“ Konditionseinheiten im Wald und auch auf dem Platz absolviert, weiß Cäzor. Und auch künftig wird an den Ausdauerfähigkeiten weitergearbeitet. „Was nützt schönes Spiel, wenn ich nach einer halben Stunde die Fußspitze nicht mehr vor dem Gegner an den Ball bekomme und dann hinterher laufen muss“, nennt Ingo Cäzor einen klaren Ansatzpunkt für seine Arbeit.

Problem zwei: die Quantität des Kader. Wenn letztlich aus 20 Spielern zwei Mannschaften gebildet werden sollen, dann dürfte das schlicht nicht klappen, muss der Trainer nicht lange rechnen, um zu erkennen, dass GW Albersloh unbedingt noch Verstärkung braucht. Und danach hat er sich auch schon umgesehen. Aus der eigenen weiteren Familie bringt er gleich brasilianische Verstärkung mit. Wie für südamerkanische Kicker üblich, trägt er erstmal nur den Vornamen. Jefferson heißt er, ist ein klassischer Zehner und eine echte „Granate“, wie Cäzor ihn beschreibt. Seit zwei Wochen weilt der junge Mann in Deutschland, um hier zu studieren. Der Trainer hofft, dass die Albersloher noch lange Freude an seinen fußballerischen Fähigkeiten haben werden. Außerdem haben sich dem Trainer gleich noch drei Spieler aus Telgte angeschlossen, die gerne in Albersloh mitmischen würden. Beim Training gestern Abend wollten die drei erstmal „gucken“. Das allerdings musste auch der Trainer, da er die Fähigkeiten von Marcel Börding, Alexander Osthues und ihrem Kumpel „Freddi“ zunächst nur aus deren eigener Beschreibung kannte.

An diesem Wochenende steht für die Grün-Weißen erneut viel Arbeit und Schweiß auf dem Programm. Heute beginnt der Tag um 11 Uhr mit einer Trainingseinheit. Um 15 Uhr schließt sich das nächste Testspiel auf eigenem Platz gegen die SG Telgte 2 an. Und auch morgen heißt es erneut um 11 Uhr erst Stiefel schnüren für die nächste Trainingseinheit. Und um 15 Uhr erfolgt der Anpfiff zum nächsten Test beim SV Bösensell.

Doch unter dem Strich lautet Ingo Cäzors erstes Fazit: „Abgesehen von der Entwicklung des Kaders bin ich sehr optimistisch.“

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