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Große Hallen mit vielen Robotern

Jürgen Stilling

In Hannover sind in dieser Woche ganz viele Roboter zu sehen. In den Fabriken rund um die Welt machen an Fließbändern immer mehr Maschinen, die den Menschen ähneln, die Arbeit. Die neuesten dieser künstlichen Wesen werden jetzt in großen Hallen ausgestellt.

Doch in Hannover sind nicht nur spannende Maschinen zu bestaunen. Hier entscheidet sich auch, ob die Menschen in den nächsten Monaten und Jahren noch ihren Arbeitsplatz behalten können. Im Moment ist es überall auf der Welt schwierig Maschinen, Bekleidung, aber auch Spielsachen zu verkaufen, weil viele Menschen durch eine Bankenkrise Geld verloren haben.

Jetzt kommt es darauf an, dass die Firmen glauben, dass die Stimmung sich bald wieder bessert. Auch Bundeskanzlerin Angela Merkel ist gestern zu der Industrieschau nach Hannover gekommen, um den Unternehmen wieder Mut zu machen.

Wenn das klappt - also die Laune der Besucher der Ausstellung gut ist - bestellen die zahlreichen Menschen, die aus allen Ländern der Welt nach Hannover kommen, Tausende Geräte, Maschinen und die passenden Computer-Programme dafür. Weil viele dieser Produkte in Deutschland hergestellt werden, machen solche Aufträge in unserem Land die Arbeitsplätze sicherer.

Insgesamt gibt es auf der Hannover Messe 6150 Firmen, die ihre Ideen und Maschinen zeigen. Die kommen aus 61 verschiedenen Ländern. Die Hallen, in denen die Ausstellung stattfindet sind riesig groß: insgesamt 225 000 Quadratmeter - das ist so groß wie beinahe 40 große Fußballfelder.

Es gibt auch eine spezielle Veranstaltung für Jugendliche auf der Hannover Messe: Die heißt „TectoYou“. Dort geht es um die Technik der Zukunft. Firmen reden dort mit jungen Menschen über diese Themen - auch um die Jugendliche für technische Berufe wie Ingenieur oder Informatiker zu begeistern. Grund dafür ist, dass die Betriebe vor allem in diesen technischen Berufen der Nachwuchs fehlt.

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