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125 Jahre Freiwillige Feuerwehr Ahlen

Größter Winterdiensteinsatz seit mehr als 30 Jahren

Sabine Tegeler

Ahlen - Ahlen kann kaum noch anschaufeln gegen die Massen, die an Heiligabend vom Himmel kommen. Schon früh sind alle Winterdienstkräfte der Stadt unterwegs, um zumindest die Fußgängerzone von den Schneebergen zu befreien und die Hauptverkehrsstraßen durch die Schneeabfuhr wieder ein bisschen zu verbreitern.

Bis zum Mittag hat sich auf dem Dr.-Paul-Rosenbaum-Platz schon ein ordentlicher „Rodelberg“ aufgetürmt. Lohn- und Fuhrunternehmer haben die Stadt unterstützt und tonnenweise Schnee zum Rosenbaum-Platz, zum Zechengelände und zum Sportpark Nord abgefahren - mit Ladern, Kippern, großen und kleinen Schleppern. Damit läuft der größte Wintereinsatz seit 30 Jahren, wie Stadtsprecher Frank Merschhaus feststellt.

Auch die Feuerwehr kommt vormittags zum Einsatz und sorgt in der Fußgängerzone dafür, dass Passanten nicht durch abbrechende Eiszapfen oder Dachlawinen gefährdet werden.

Die Polizei hingegen ist froh, dass am Freitagvormittag nur kleinere witterungsbedingte Zwischenfälle zu vermelden sind. Die Leitstelle in Warendorf verzeichnet kreisweit nur fünf Unfälle, während es am Donnerstag 17 waren. Die Verkehrsteilnehmer hätten sich den Verhältnissen schon angepasst. Lediglich festsitzende Lkw, wie vormittags in Ahlen an der Dolberger Straße, sorgen für noch mehr Behinderung auf den Straßen als der Schnee eh schon mitbringt.

Der Winterdienst in Ahlen, so Einsatzleiter Heinz Werner Teckentrup, geht am Nachmittag dazu über, „nur“ noch die Verkehrssicherheit zu gewährleisten. Schließlich sollen auch die Mitarbeiter Heiligabend unter dem Weihnachtsbaum zu Hause verbringen können. Die große Schneeabfahraktion findet nach den Feiertagen ihre Fortsetzung.

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