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Serie: Katzenarten

Guck mal, wer da horcht!

Die Sinne der Katzen sind gut ausgebildet. Sie können gut sehen, bestens riechen und hervorragend hören. Der Serval (Leptailurus serval) kann mit einem kleinen Rekord aufwarten: Er ist innerhalb der Katzenfamilie diejenige mit den größten Ohren...

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Die Sinne der Katzen sind gut ausgebildet. Sie können gut sehen, bestens riechen und hervorragend hören. Der Serval (Leptailurus serval) kann mit einem kleinen Rekord aufwarten: Er ist innerhalb der Katzenfamilie diejenige mit den größten Ohren.

Der Serval lebt als Einzelgänger in den Savannen Afrikas. In der Dämmerung geht er auf Jagd nach Eidechsen, kleinen Säugern oder Vögeln. Er ist gut an die Jagd im hohen Gras angepasst. Sein Kopf befindet sich etwa 75 Zentimeter über dem Erdboden. Bei einer Kopf-Rumpf-Länge von höchstens 100 Zentimetern ist das auf seine ungewöhnlich langen Beine und den langen Hals zurückzuführen.

Mit seinen großen Ohren kann er sehr gut hören und Beute hervorragend orten. Genau wie wir Menschen können Katzen hören, aus welcher Richtung ein Geräusch kommt. Kommt der Schall von links, trifft er zuerst auf das linke Ohr und danach auf das rechte. So kann sofort erkannt werden, von wo der Ton kommt. Bei Katzen helfen zusätzlich bewegliche Ohrmuscheln bei der Ortung von Geräuschquellen. Die Ohren können unabhängig voneinander in fast alle Richtungen bewegt werden. Außerdem ist das Gehör von Katzen viel empfindlicher als das von Menschen. Das Zusammenspiel aus empfindlichem Gehör und beweglichen Ohrmuscheln ermöglicht der Katze, selbst bei schlechter Sicht ein Beutetier zu lokalisieren.

Das LWL-Museum für Naturkunde in Münster zeigt „Alles für die Katz – Natur- und Kulturgeschichte der Katzen“. |www.lwl-

naturkundemuseum-

muenster.de

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