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Haft für betrügerischen Angestellten

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-web- Münster/Neuenkirchen - Weil er seinen Arbeitgeber um rund eine Million Euro geschädigt hat, hat das Landgericht Münster einen 54-jährigen Buchhalter wegen Untreue in 147 Fällen, Vollstreckungsvereitelung sowie einer falschen eidesstattlichen Versicherung zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt. Der Angeklagte aus Lünne arbeitete bei einer Neuenkirchener Firma, die Autoteile herstellt Der 54-Jährige hat von 2003 bis 2008 rund 200 000 Euro aus der Barkasse des Unternehmens entnommen. Statt auf das Konto des Lieferanten überwies er 20 000 Euro auf sein Privatkonto. 84 Mal überwies er Geld der Firma auf sein eigenes Konto – insgesamt über 750 000 Euro. Schließlich versuchte er noch Vollstreckungsmaßnahmen zu vereiteln und machte im März 2008 falsche Angaben bei der Abgabe einer eidesstattlichen Versicherung.

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