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Halfmeiers Ziel ist die Endrunde

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Münster. Einer schlechten Generalprobe, weiß der Volksmund, folgt eine gute Vorstellung. Im Falle der beiden Tanzsportler Claus und Britta Halfmeier von der Residenz Münster könnte sich die Redewendung indes am Wochenende ins Gegenteil verkehren. Hoffentlich, denn die beiden Sportler haben beim Weltranglistenturnier im niederländischen Arnheim mit dem zweiten Platz hinter den amtierenden Weltmeistern, dem Ehepaar Kiefer in der Klasse Senioren II Standard eine wirklich gute Generalprobe abgelegt. Und die lässt für die Weltmeisterschaften an diesem Samstag im belgischen Lüttich dann doch einiges erhoffen.

„Wir möchten auf jeden Fall die Endrunde erreichen“, gibt Claus Halfmeier das vorrangige Ziel vor. Was nach dem Wettkampf der letzten sechs von ursprünglich weit mehr als 150 teilnehmenden Paaren herausspringt, ist auch von der Tagesform abhängig, hat immer auch ein wenig mit Glück zu tun. „Ein Treppchenplatz wäre natürlich toll“, sieht Claus Halfmeier durchaus aussichtsreiche Chancen. Immerhin gehen das münsterische Paar als aktuell Dritte der Weltrangliste ins Rennen.

Um nichts dem Zufall zu überlassen, trainieren die Halfmeiers natürlich verstärkt auf den Saisonhöhepunkt hin. Am Freitag noch wird eine „Sonderschicht“mit Trainerin Martina Wessel-Terhorn eingelegt. Die ehemalige Deutsche, Europa- und Weltmeisterin wird die Halfmeiers, Vierte der WM 2006, auch in Lüttich begleiten.

In Belgien erwartet die Münsteraner eine Mammutaufgabe. Von morgens neun bis womöglich nachts um ein Uhr wird getanzt. Sieben Runden sind zu absolvieren, ehe nach jeweils fünf Tänzen – Langsamer und Wiener Walzer, Tango, Slow-Foxtrott und Quickstepp – die punktbesten im Finale stehen. Vielleicht mit den Halfmeiers. Egal, wie die Generalprobe ausfiel.

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