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Tecklenburger Land

Handball: Regionalligist ISV verliert 30:36 in Lemgo

wn

Ibbenbüren. ISV-Trainer Kai Bierbaum war sauer. „Wir hätten das Spiel mit unserer durchschnittlichen Leistung wahrscheinlich sowieso nicht gewonnen, aber die Schiedsrichter haben es gar nicht erst zugelassen, dass es eng blieb“, schimpfte er nach der 30:36 (12:17)-Niederlage seiner Mannschaft bei der HSG Handball Lemgo auf die Unparteiischen. Es waren die gleichen Schiedsrichter, über die sich die ISV auch schon im Hinspiel vehement aufgeregt hatte, die kurzfristig auch für das Rückpiel angesetzt worden waren. „Unverständlicherweis“, wie Bierbaum sagt. Und wieder fühlte sich die ISV massiv benachteiligt. „Es wurde mit zweierlei Maß gemessen“, so der Spielertrainer der Ibbenbürener, der das auch an Zahlen festmachte: „Wir haben zehn Zeistrafen bekommen, Lemgo fünf, wir vier Siebenmeter, Lemgo acht. Und beide Teams sind mit gleicher Härte zu Werke gegangen.“

Allerdings gab Bierbaum auch zu, dass seine Mannschaft im für beide Mannschaften bedeutungslosen Spiel nicht gut gespielt habe. „Uns fehlte der nötige Biss“, so der Keeper. Zu Beginn sah es zwar gut aus, die ISV führte 4:2 und 6:4. „Die Abwehr stand zunächst gut, und vorn wurden die Angriffe diszipliniert ausgespielt“, sagt Bierbaum. Dann aber gab es einen kleinen Bruch im Spiel der Ibbenbürener. Binnen fünf Minuten drehten die Lemgoer die Partie und gingen nach ihrem 4:6-Rückstand mit 11:6 in Führung. Bis zur Halbzeit konnte die ISV diesen Rückstand nicht entscheidend verkürzen.

Nach der Pause aber arbeiteten sie die ISV-Spieler wieder heran. 21:22 und 23:24 lag die ISV nur zurück, und jedes Mal war es laut Bierbaum das Schiedsrichter-Gespann, das mit seinen Entscheidungen dafür sorgte, dass die Gäste nicht ausgleichen konnten. Zwar echauffierten sich die Ibbenbürener, aber „gottseidank ging es um nichts mehr“, befürchtet Bierbaum,, dass die Situation auch hätte eskalieren können, wenn der Klssenerhalt nicht schon sicher gewesen wäre.

So setzten sich die Lemgoer in der Schlussphase wieder ab. Damit können die Ibbenbürener das vor dem Spiel formulierte Ziel, noch ihr Punktekonto auszugleichen, nicht mehr erreichen.

Ibbenbürener SV: Ostendorf (1. - 25. Minute), Bierbaum (25. - 60. Minute) Fütterer (2), Schulte (4), Kintrup (1), Richter , D. Wiesmann (8), Wiedemann, Macke (5), Hüsener (nicht eingesetzt), J. Wiesmann, Dreiszis, Kolios (7/4).

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