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Dreikönigsturnier

Havixbeckerinnen mit eindrucksvollen Vorstellungen

Marco Steinbrenner

Die Zuschauer rieben sich in der Eröffnungspartie zwischen den Gastgeberinnen sowie dem BSV Roxel (Landesliga) immer wieder verwundert die Augen und schauten teilweise ungläubig auf die Anzeigetafel. Nach der 18-minütigen Spielzeit feierten die Schwarz-Weißen einen überraschenden 10:5-Erfolg. „Das war ein optimaler Start“, jubelte Neuhaus. „Hoffentlich geht es so weiter.“

Das Erfolgsrezept klang einfach: Eine konzentrierte Leistung in der Abwehr führte immer wieder zu Ballgewinnen. „Im Angriff haben wir außerdem durch unser Tempospiel überzeugt.“

Trotz der anschließenden 6:8-Niederlage gegen den ETSV Witten (Oberliga) knüpfte die Neuhaus-Sieben nahtlos an die gute Vorstellung aus der Roxel-Begegnung an. Einziger Wermutstropfen: Viele 100-prozentige Torchancen blieben ungenutzt. Drei Siebenmeter wurden verworfen. Hinzu kam in der Schlussphase beim Stand von 6:7 ein leichtfertiger Ballverlust, der mit einem Tempogegenstoß zum Endstand abgeschlossen wurde.

Eine erfolgreiche Revanche für die Testspielniederlage im Rahmen der Saisonvorbereitung gelang anschließend gegen den ETSV Witten II (Landesliga). Beim 8:7-Erfolg freute sich Frederik Neuhaus darüber, „dass die in den vergangenen neun Monaten einstudierten Konzepte super umgesetzt wurden“. Eine geschlossene Mannschaftsleistung habe letztlich zu diesem Resultat geführt. „Ich muss ehrlich sagen, dass das Team bis zu diesem Zeitpunkt herausragende Leistungen zeigte.“ Der Coach konnte sich trotz intensiven Nachdenkens nicht daran erinnern, „wann wir schon einmal so stark aufgetreten sind“.

Doch mit Beginn des vierten Spiels gegen den anschließenden Zweiten, den Verbandsligisten Westfalia Kinderhaus, folgte der „totale Einbruch“. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten die SWH-Spielerinnen bereits 54 Spielminuten und damit knapp eine Meisterschaftspartie in den Knochen. Konzentrations- sowie Konditionsschwächen waren nun nicht zu übersehen. „In dieser Phase zeigte sich dann doch, dass teilweise zwei Klassen zwischen uns und den Gegnerinnen liegen.“ Gegen die Truppe aus Kinderhaus notierte Neuhaus eine 4:16-Niederlage, gegen den Verbandsligisten ETSV Witten sprang nicht mehr als ein 6:12 heraus.

Endstand:

1. TB Burgsteinfurt 55:40 Tore/8:2 Punkte, 2. Westfalia Kinderhaus 53:38/6:4, 3. BSV Roxel 46:47/6:4, 4. ETSV Witten 37:49/4:6, 5. SW Havixbeck 34:48/4:6, 6. ETSV Witten II 45:48/2:8.

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