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Ahlener SG

Herbert Vogel wieder an Bord

André Fischer

Ahlen. Herbert Vogel ist zurück. Der einstige Sportliche Leiter der heimischen Zweitliga-Handballer ist seit dem 1. Januar neuer Bundesliga-Koordinator der Ahlener SG, das bestätigte Manager und GmbH-Geschäftsführer Dietmar Kupfernagel Dienstag auf „AZ“-Anfrage.

Wahre Freundschaft gibt es nur unter Männern, heißt es im Volksmund. Ein Zitat, an dem was drin ist, glaubt man zumindest der Aussage von Kupfernagel, der nach der Besetzung der neuen Stelle von einer Dreiecksbeziehung spricht: „Herbert Vogel, Berni Recker und ich werden uns top ergänzen. Wir sind sehr froh, Herbert wieder an Bord zu haben.“ Vorwiegend im administrativen Bereich, bei Lizenzierungsfragen sowie Vertragsverhandlungen und -verlängerungen soll Vogel tätig werden. „Er wird allerdings nicht auf der Bank sitzen. Dort wird weiterhin Jürgen Stolle als Technischer Leiter Platz nehmen“, erklärt Kupfernagel, der sich mit seiner „Neuverpflichtung“ auch neuen Schwung erhofft: „Herbert ist immer gut für neue Ideen. Das kann für uns nur von Vorteil sein.“

Die Zusammenarbeit soll zunächst auf ein Jahr begrenzt sein, „danach werden wir uns wieder an einen Tisch setzen“, so Kupfernagel. „Grundsätzlich planen wir aber längerfristig mit Herbert Vogel.“

Vogel selbst erlebte die Fusionierung der einstigen HSG und des ASV 1993 in die ASG hautnah mit. Anfang der 90er-Jahre stieß er bereits zur damaligen HSG Ahlen und übernahm nach und nach mehr Verantwortung im neuen Gesamtverein. Mit der späteren ASG sollten die Höhepunkte seiner Tätigkeit folgen. Zusammen mit Ex-Trainer Holger Kaiser ging es von der Oberliga bis in die Zweite Liga hinauf. Im Frühjahr 2001 trennten sich dann aber überraschend die Wege, weil es zu Unstimmigkeiten kam. Seitdem verfolgt Vogel als Zuschauer die Spiele der ASG und ist weiter bestens über die Dinge informiert. So gesehen fängt er nicht bei Null an, sondern kann sofort voll einsteigen. Eine seiner ersten Aufgaben: Die neuen Verträge mit Kreisläufer Björn Wiegers und Christoph Wischniewski (drei Jahre) stehen kurz vor dem Abschluss, wie Manager Kupfernagel sagt.

Vom Tisch scheint derweil eine andere Personalie. Der aussortierte Bernard Latchimy weilte am Dienstag zu Vertragsgesprächen beim Liga-Konkurrenten HCE Rostock und dürfte bei den Ostseestädtern unterschreiben.

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