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Herdenleben

Wenn man Pferde verstehen will, ist es ganz wichtig zu wissen, wie ihr Leben ursprünglich aussah. Das kann man gut bei den Mustangs in Amerika beobachten. Mustangs heißen die Pferde, die wild in den weiten Landschaften der USA leben...

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Wenn man Pferde verstehen will, ist es ganz wichtig zu wissen, wie ihr Leben ursprünglich aussah. Das kann man gut bei den Mustangs in Amerika beobachten. Mustangs heißen die Pferde, die wild in den weiten Landschaften der USA leben.

An ihnen lässt sich zum Beispiel beobachten, wie die Mütter mit ihren Fohlen von einer Leitstute geführt werden. Der folgen und gehorchen sie. Das kann sich ein Pferde-Experte zunutze machen. Bei der Arbeit mit einem Reitpferd kann er versuchen, die Stelle einer solchen Leitstute einzunehmen – sozusagen als Chef oder Chefin der Herde. Der Leitstute vertrauen die anderen Pferde und sie respektieren sie.

Ein Beispiel zeigt, wie das geht: Linda Weritz läuft in einem abgegrenzten Kreis vor dem Pferd her. Bleibt sie stehen, stoppt auch das Pferd. Biegt sie nach rechts oder links ab, folgt ihr das Pferd. Sobald das Tier also macht, was Linda vorgibt, weiß sie: „Es hat mich als Chefin seiner Herde anerkannt.“ Wenn das zu Anfang noch nicht so klappt, wiederholt die Pferdeflüsterin das einfach immer wieder.

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