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Höhepunkte satt

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Ahlen/Vorhelm. Die erste der großen Prüfungsserien im Kreisreiterverband Warendorf geht in die entscheidende Runde. Kommenden Sonntag richtet der RFV Enniger-Vorhelm das Finale um den Dressurpokal der Sparkassen im Rahmen seiner Pferdeleistungsschau aus, die bereits Freitagmorgen auf der Reitanlage in der Bauerschaft Balhorn beginnt. Nach Ennigers Markt, die Attraktion, bei der das Voßbachdorf Dienstag und Mittwoch angesichts der Heerschar von Besuchern aus den Nähten zu platzen drohte, folgt nun das zweite Großereignis im Herzen des Kreises.

1989 Nennungen hat es zu den 40 Prüfungen des Reit- und Springturniers gegeben. Vermutlich das Rekordergebnis auf der Balhorner Reitanlage. Jedenfalls kommt richtig viel Arbeit auf Günter Drügemöller und seine Mannschaft zu.

Im Finale des Sparkassen-Dressurpokals werden sich die Equipen, Sonntag, beginnend 14 Uhr, zunächst bei der Kür der Paare auf A-Niveau im Dressurviereck vorstellen. Zwei Stunden später folgt die auf Kandare zu reitende Prüfung der Klasse L.

Dieser Wettbewerb verspricht noch einmal ganz spannend zu werden, denn die beteiligten Mannschaften liegen nach den bisherigen drei Prüfungen an der Spitze dicht beieinander. Positionswechsel sind also durchaus möglich.

Es führt der RFV Albersloh mit 76 Punkten. Auf den Edelmetallplätzen folgen der RFV Telgte-Lauheide (74) und der RV Gustav Rau Westbevern (70). Noch im Preisgeld liegen der an vierter Stelle rangierende RFV Vornholz (64) und die Startergemeinschaft RFV Ahlen/RFV Sendenhorst (56). Dort hingelangen möchte auch der RZFV Ennigerloh-Neubeckum, mit 54 Punkten an sechster Stelle auf seine Chance wartend.

Der Cup-Verteidiger RFV Ostbevern, bei 48 Punkten an siebter Stelle notiert, dürfte seine Ambitionen inzwischen aufgegeben haben, in das Feld vorn noch eindringen zu wollen. Der ihm von seinen Leistungsträgern bescherte „Aderlass“ war nicht so schnell zu stoppen, wobei man Verständnis dafür haben muss, dass Jungtalente auch andere Wege gehen, wenn sich ihnen die Gelegenheit hierzu bietet. So bereitet sich Caroline Nowag, nach der zweiten Sichtung Top-Dressurreiterin in den Altersklassen Junioren und Junge Reiter, mit Etienne la petite über die Stationen Westfalen und Deutsche Meisterschaften auf den europäischen Vergleich vor. Verständlich, dass die Eltern ihre eigenen sportlichen Möglichkeiten der Betreuung ihrer Tochter unterordnen, zumal Bianca Nowag, ein weiterer Spross der Familie, dem Bundeskader der Pony-Dressurreiter angehörend, ihrer Schwester parallel mit großem Ehrgeiz nacheifern will. Ohne die Familie Nowag wäre in den vergangenen Jahren beim Dressurpokal sicher auch nicht so viel für die Beverstädter Reiter gelaufen.

Die Pferdeleistungsschau des RFV Enniger-Vorhelm lässt aber auch jenseits dieser Mannschaftsprüfung keine Wünsche offen. Die Palette der Prüfungen ist breit angelegt. Chancen, erste Erfahrungen im Turniersport zu gewinnen, haben sowohl der zwei- als auch der vierbeinige Nachwuchs. Den Leistungsträgern ihrerseits ist es möglich, sich in Prüfungen zu behaupten, die in Springen und Dressur bis zur Klasse M gehen. Springsportlicher Höhepunkt ist dabei die zu Sonntagabend mit Siegerrunde ausgeschriebene Entscheidung auf M-Basis.

Soweit es den Dressursport betrifft, wurde der Zeitplan mit Blick auf den Sparkassenpokal umgestellt. So dürfen sich die Reitsportfreunde bereits Freitagabend nach der auf Trense zu reitenden L-Dressur auf die Dressurreiterprüfung der Klasse M freuen, bei der die Noten in zwei Abteilungen verteilt werden. Bereits Samstag, 11 Uhr, folgt die Kandaren-Prüfung der Klasse L, bei der ebenfalls zwei Abteilungen gebildet wurden. Ihr schließt sich dann die Dressurprüfung der Klasse M an, die um 17 Uhr beginnen soll.

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