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Rot Weiss Ahlen

Holtz kann Stürmer-Problem nicht mehr hören

Cedric Gebhardt

Ahlen. Zum zweiten Mal in Folge 0:0 gespielt, zum dritten Mal in Folge kein Gegentor kassiert und zum dritten Mal in Folge nicht verloren. Langsam beginnt Rot-Weiß Ahlens zweite Garde die Punkte zu hamstern. Nicht schlecht, aber längst nicht ausreichend. Auch Wolfgang Holtz bekennt nach dem torlosen Unentschieden bei der Spielvereinigung Erkenschwick: „Für den Punkt kann ich mir nichts kaufen, wir müssen gewinnen.“

Das aber gelang den Ahlenern nicht. Kein Wunder bei lediglich zwei (nicht verwerteten) Torchancen. In der 26. Minute hatte Denis Schawlochow nur halbherzig nachgesetzt, in der 44. Minute Sefa Sahin nur das Außennetz getroffen. So geht die Punkteteilung für Wolfgang Holtz in Ordnung. „Man kann nicht erwarten, dass man die ein, zwei Chancen, die man hat, sofort rein macht“, meint der RW-Trainer. Die Flaute in der Offensive – sie ist nervig wie der Bohrer des Zahnarztes. „Aber ich will nicht mehr drauf rumreiten, ich kann es nicht mehr hören“, bekennt Holtz. Die Stürmer-Problematik hängt ihm – verständlicherweise – zu den Ohren raus.

Und dennoch wird Ahlens Trainer bewusst, wie viel mehr möglich wäre, würde sein Team über zwei treffsichere Angreifer verfügen. „Wir haben eine gute Truppe, die oben mitspielen könnte“, versichert Holtz. Vorausgesetzt natürlich neben der starken Defensive würde auch die Offensive einen Zahn zulegen. Das bleibt aber wohl bis auf weiteres Wunschdenken. Es langte wieder für ein 0:0, nicht für mehr, aber auch nicht für weniger.

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