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IVZ-Lokalfenster - Tecklenburger Land

Hopstener Landjugend bereitet Schienenbett für Grubenbahn

wn

Hopsten. Die Hopstener Landjugend war mit dem Projekt die Schienen für die Grubenbahn fachmännisch zu verlegen fast unterfordert. Am Samstag gegen 17 Uhr war die Aufgabe schon erledigt (wir berichteten). „Wir haben sogar mehr gemacht, als wir mussten und die Bushaltestelle vor dem Standort der Grubenbahn gleich mitsaniert“, berichtete der Vorsitzende der Landjugend, Heiner Gerdes.

Das gesamte Pflaster sei aufgenommen und neu verlegt worden. Natürlich habe es wie bei jeder Aktion auch ein paar unvorhergesehene Schwierigkeiten gegeben. „Nachdem wir den Beton auf das Schotterbett gebracht hatten, mussten ganz schnell Abdeckplanen besorgt und darüber gelegt werden, weil ein kräftiger Regenschauer sonst alles weggeschwemmt hätte“, erzählen die Mitglieder der Landjugend. Am Samstagsvormittag war der Beton soweit getrocknet, dass die schweren Bahnschwellen mit den Schienen verlegt werden konnten.

„Wir haben bei unserer Aktion viel Hilfe von Firmen erhalten. Schwere Arbeitsgeräte, Teleskoplader und Trecker standen reichlich zur Verfügung“, berichten die Jugendlichen. Der Dank für die Hilfe gilt folgenden Sponsoren: Firma Lambers-Otte, Josef Hagemann, Klaus Visse, Heiner Wibbeling, Elektro Jasper, den Gaststätten Schmidt, Schmiemann, Kerssen, Jürgen Meyer von der Fleischerei Schlüter, Edeka Hoffschröer, Epping-Kollenberg, den Familien Rutemöller und Kamphus, die den Jugendlichen gestatteten, ihre Wiesen als Materiallager zu benutzen und Familie Rolfes.

„Bei so viel Hilfen hat uns der Einsatz richtig Spaß gemacht. Viele unserer Helfer haben für den Freitag sogar Urlaub genommen“, sagt Heiner Gerdes. Landjugendmitglied Thomas Pruß sei extra für die 72-Stunden-Aktion aus Berlin nach Hopsten gekommen, hieß es außerdem.

Am Samstagabend wurde der gelungene Abschluss der 72-Stundenaufgabe, eine Gemeinschaftsprojekt für die ganze Gemeinde, mit einem gemeinsamen Grillen gefeiert.

Wenn dann die Grubenlokomotive mit ihren Loren in einigen Wochen auf die Schienen gesetzt wird und daran erinnert, dass auch Hopsten eine förderungswürdige Bergbaugemeinde sei, sei natürlich die ganze Landjugend wieder mit von der Partie: „Ist doch Ehrensache.“

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