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Horst Köhler bleibt die Nummer 1

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Oft haben Politiker einen ernsten Job und wenig zu lachen. Bundespräsident Horst Köhler jedoch strahlte am Samstag übers ganze Gesicht. Er freute sich, weil er bei der Wahl des nächsten Präsidenten gesiegt hatte. Jetzt kann Köhler noch mal fünf Jahre die Nummer 1 der Politik bei uns bleiben. Das hatte der 66-Jährige sich gewünscht. Er darf weiter in Schloss Bellevue in Berlin arbeiten. Erkennbar ist er auf der Straße mit Autos, die das Kennzeichen „01“ tragen.

Köhler sagte nach seiner Wahl, dass die Menschen mehr an Entscheidungen der Politik beteiligt sein sollten. Der Staatschef findet es nicht gut, dass vieles zwischen den Mächtigen allein ausgehandelt wird. Die Bürger könnten öfter direkt gefragt werden und abstimmen. Auch der Präsident könnte vielleicht von allen Männern und Frauen gewählt werden, findet er.

Bei seiner Wahl in der Bundesversammlung war das anders. Da schickten das Parlament und die 16 Bundesländer über 1200 Wahl-Leute in die Versammlung. Nach zweieinhalb Stunden hieß es dann: 613 Stimmen für Horst Köhler. Das war mehr als die Hälfte - die Konkurrenten waren geschlagen und Köhler freute sich.

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