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IVZ-Lokalfenster - Tecklenburger Land

Im neuen Büro laufen die Fäden zusammen

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Mettingen. Das Tourismusbüro ist mit dem Jahreswechsel von der Gemeinde Mettingen in die Obhut des Vereins für Wirtschaftsförderung übergegangen. „Der Verein hat ab 1. Januar die Tourismus-Organisation übernommen und bekommt dafür einen Personal- und Sachkostenzuschuss von der Gemeinde“, erklärt Gertrud Lagemann. Sie ist Vorsitzende des Vereins Wirtschaftsförderung. Mit Petra Mersch, Annette Nagelmann-Knuf und Mechthild Frehe hat der Verein für den Tourismusbereich drei Teilzeitkräfte eingestellt. Derzeit haben sie ihren Arbeitsplatz noch im alten Rathaus. Mit der Einweihung des neuen Verwaltungssitzes Anfang März im umgebauten Haus Telsemeyer bekommt das Tourismus-Büro einen Platz an der Rückseite des Gebäudes zur Clemensstraße.

Mit den drei Frauen habe man bewährte Kräfte für den Tourismusbereich in Mettingen gefunden, sagt Lagemann. Annette Nagelmann-Knuf und Mechthild Frehe haben viel Erfahrung mit Gästeführungen im Tüöttendorf. Petra Mersch war Mitarbeiterin im Haus Telsemeyer. Im Tourismus-Büro laufen die Fäden künftig zusammen. Der Besucher kann dort Orts- oder Museumsführungen mit anschließender Bewirtung buchen. Die Mitarbeiterinnen kümmern sich dann um das Gesamtpaket. Sie sorgen für die Führungen und nehmen Kontakt mit den Wirten auf. Dabei arbeitet das Tourismus-Büro eng mit dem Mettinger Heimatverein zusammen. Ferner informieren die drei Mitarbeiterinnen die Gäste über weitere Tourismusangebote und halten Wanderführer bereit. Auch Souvenirs können die Besucher im Tourismus-Büro kaufen. Grundgedanke sei, die Tourismusangebote zentral von einer Stelle aus zu organisieren.

Einscheidende Veränderungen bieten gute Chancen für neue Wege und Ideen, sagt Gertrud Lagemann. Ausschlaggebend für das neue Konzept sei auch der Umzug des Rathauses ins Haus Telsemeyer gewesen. Jetzt gehe es darum, das Besucher-Potenzial, das durch die Schließung des Romantik-Hotels im Juni 2006 mit seinem gastronomischen Angebot und dem Tüöttenmuseum vorübergehend weggebrochen sei, zurückzugewinnen, so Lagemann. Der Verein Wirtschaftsförderung stellt während der Öffnungszeiten des Tourismus-Büros die Beaufsichtigung des renovierten Tüöttenmuseums sicher. Lagemann: „Vom Büro aus gibt es einen Zugang zum Museum.“

Der Verein Wirtschaftsförderung sei künftig aber keineswegs allein für den Tourismusbereich in Mettingen zuständig. Der Verein habe zwar die Trägerschaft der Tourismuszentrale übernommen. Die Entscheidungen über grundsätzliche Aktivitäten und Konzepte fälle aber der sogenannte Lenkungsausschuss, erläutert Lagemann. Diesem Gremium gehören derzeit neben ihr als Vorsitzende des Vereins Wirtschaftsförderung Bürgermeister Helmut Kellinghaus und der Vorsitzende des Heimatvereins, Reinhold Donnermeyer, an.

Mit dem Umzug ins Haus Telsemeyer soll ein überarbeitetes Tourismus-Programm vorgestellt werden, so Lagemann. Dabei stehe unter anderem eine Belebung des Mettinger Schultenhofes im Mittelpunkt. Einige Ideen und Überlegungen mit dem zunächst vorgestellten Betreiber der Gastromonie im Haus Telsemeyer mussten dagegen zurückgestellt werden. Denn wie berichtet hatte das Pächterpaar Borchert, das Hotel und Gastronomie dort übernehmen wollte, mit der Privatbrauerei Borchert GmbH Insolvenz angemeldet. Jetzt müsse man erst abwarten, bis ein neuer Pächter gefunden sei, erläutert Lagemann. Schließlich sollten seine Vorstellungen in die Überlegungen einbezogen werden.

Das Mettinger Tourismus-Büro ist von montags bis freitags von 10 bis 12 Uhr und 15 bis 17 Uhr geöffnet. Es seien aber auch Termine nach Vereinbarung möglich, sagt Gertrud Lagemann vom Verein Wirtschaftsförderung Mettingen. Anrufe, die außerhalb der Öffnungszeiten ankommen, nehmen die Mitarbeiter des Bürgerbüros entgegen. Sie leiten Buchungswünsche oder sonstige Anfragen an die drei neuen Mitarbeiterinnen weiter.

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