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Immer weniger können Rad fahren

Münster - Wer von euch jetzt gerade in die vierte Klasse geht, der kennt das schon: Einmal oder zweimal gab es in der dritten Klasse ein „Fahrradtraining“, zu dem jeder mit Rad und Helm zum Unterricht kam...

Dorle Neumann

Münster - Wer von euch jetzt gerade in die vierte Klasse geht, der kennt das schon: Einmal oder zweimal gab es in der dritten Klasse ein „Fahrradtraining“, zu dem jeder mit Rad und Helm zum Unterricht kam. Auch die Kinder, die sonst zu Fuß gingen oder mit dem Auto gebracht wurden. Dann wurde mit einem Polizisten das richtige Verhalten im Straßenverkehr und mit dem Rad geübt.

„Ja und, was ist daran so spannend?“, fragt ihr vielleicht jetzt, weil ihr jeden Tag mit dem Rad unterwegs seid und euch gut auskennt. Aber es gibt eine Untersuchung, die festgestellt hat, dass immer weniger Kinder gut Rad fahren können. Der wichtigste Grund dafür ist, dass ihnen die Übung fehlt, weil sie sich eben nicht so oft wie ihr in den Sattel schwingen. Dann sind sie unsicher und unbeholfen.

Ein anderer Grund ist aber auch nicht unwichtig: Häufig gehen Kinder gar nicht mehr zu Fuß zur Schule, weil es morgens schnell gehen muss und die Eltern dann lieber rasch mit dem Auto fahren. Aber im Auto lernt man natürlich kaum, auf Verkehrsschilder zu achten oder das Verhalten von anderen - Fußgängern, Radfahrern oder Autofahrern - einzuschätzen oder zu berücksichtigen. Aber das gehört dazu, wenn man sich später gut auskennen will.

Das Radfahren sollte man übrigens erst einmal dort üben, wo wenig anderer Verkehr herrscht - in einem Park oder einer sicheren Spielstraße beispielsweise. Denn nur Übung macht den Meister . . .

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