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Improvisation ist Trumpf

André Fischer

Vorhelm - Ein fettes Osterpolster schaut anders aus. Die Westfalia hat gerade mal drei Zähler Vorsprung auf den Tabellenvorletzten RW Vellern und braucht jeden Zähler. Zuletzt gab es bei eben jenen Rot-Weißen eine bittere 1:2-Niederlage. Die hatte Gründe: Coach Klaus Linnemann muss zurzeit reichlich improvisieren, da etliche Stammkräfte nicht zur Verfügung stehen. In Vellern mussten sogar sechs A-Junioren und ein Kicker aus der TuS-Reserve ins Geschehen eingreifen.

Besser wird es am Sonntag nicht, ganz im Gegenteil: „Dennis Averhage könnte zusätzlich ausfallen, weil seine Frau jeden Tag das zweite Kind erwartet“, so Linnemann, der in Neubeckum nicht mal auf seine Youngster aus der A-Jugend zurückgreifen kann, weil diese am Sonntagmorgen im Westfalenpokal gegen Brilon antreten. So sollen es Spieler aus der zweiten Mannschaft und einige Altherren richten. „Ich bin selbst gespannt, wer in Neubeckum auf dem Platz steht. Vielleicht schneit es ja wieder und das Spiel fällt aus“, versucht der Coach das alles mit Humor zu nehmen.

Auch dem SV Neubeckum wiederum fehlen eine ganze Reihe Leistungsträger. Dennis Lorger, Bengt Pfeiffer, Simon Kimmeyer, Andreas Sola und nun auch Lars Schäfer, der sich in Lippborg eine Schulterverletzung zugezogen hat, fallen aus. Dafür kehrt Stefan Wiemann aller Voraussicht nach zurück. Taktisch will der SVN das Heimspiel gegen Vorhelm so angehen, wie die Auswärtsaufgabe in Lippborg. Dementsprechend wird Neubeckum tief stehen. Co-Trainer Heiko Prinz, der den erkrankten Martin Hanskötter vertritt, baut auf ein kompaktes Mittelfeld und eine Sturmspitze. „Wir wollen ähnlich dominant wie zuletzt auftreten, da haben wir die Zweikämpfe sehr gut angenommen. Aber wir müssen unsere Chancen besser nutzen“, kündigt Heiko Prinz an. Anstoß ist am Sonntagnachmittag um 15 Uhr.

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