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Intendanz: Drei Bewerber bleiben übrig

Johannes Loy

Münster - Das war ein langer Tag für die Findungskommission, die derzeit einen Nachfolger für das Amt des Generalintendanten der Städtischen Bühnen Münster sucht. Aus dem ursprünglichen Bewerberkreis von 110 Kandidatinnen und Kandidaten waren bis gestern Morgen sieben Bewerber herausfiltriert worden: zwei Frauen und fünf Männer. Bis zum Abend hatte sich im „Hotel Kaiserhof“, wo die Kommission unter Leitung von Stadträtin Dr. Andrea Hanke tagte, allerdings noch kein klarer Dreiervorschlag für die Endrunde in den Ratsgremien herauskristallisiert. Die Kandidaten kamen auch überein, ihre Namen zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht zur Veröffentlichung preiszugeben. Klar ist nur eins: Alle Kandidaten, die gestern noch im Rennen waren, verfügen über einschlägige Intendanten-Erfahrung. Die externen Experten Achim Thorwald, Intendant des Badischen Staatstheaters in Karlsruhe, sowie sein Kollege Jürgen Flimm, Intendant der Staatsoper Unter den Linden in Berlin, bestätigten zugleich, dass das Interesse guter Theaterleute an der Leitungsaufgabe in Münster groß sei. Worauf es bei dem neuen Intendanten oder der neuen Intendantin ankomme, verdeutlichte Jürgen Flimm mit einer Formulierung aus der Fußballersprache: „Münsters Theater braucht jetzt eine kontrollierte Offensive!“

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