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Tecklenburger Land

ISV holt Aldekerks Matthias Wiedemann

Henning Meyer

Ibbenbüren. Die sportliche Leitung der ISV scheint ihren selbst gesteckten Zeitplan einzuhalten. Bis Ostern wollte der sportliche Leiter Manfred Hoppe den Kader für die neue Spielzeit stehen haben, knapp eine Woche vorher sind die ersten fünf Planstellen besetzt, einige weitere Vollzugsmeldungen sollen noch in dieser Woche folgen.

Auch einen ersten Neuzugang hatte Hoppe schon parat. Matthias Wiedemann vom Oberligisten TV Aldekerk kommt im Sommer zur ISV. „Ein flexibler Spieler, der auf allen Rückraumpositionen einsetzbar ist“, so Manfred Hoppe. Im Pokalspiel seines TVA gegen die ISV steuerte Wiedemann zwei Treffer zum Sieg seiner Mannschaft bei. Auch sein künftiger Trainer ist von ihm begeistert. „Er ist 21 Jahre alt und hat in der Oberliga in 20 Spielen zirka 120 Tore erzielt“, so Krimphove, der Wiedemann ein paar Mal im Probetraining prüfte. „Er ist auf uns zugekommen. Er studiert in Münster“, so Krimphove weiter. Dass er beim Pokalspiel gegen die ISV nur zwei Mal vom Siebenmeterpunkt angetreten ist, lag daran, dass er Knieprobleme hatte. „Die sind aber“, so Holger Krimphove, mittlerweile abgeklungen.“

Aus dem bisherigen Kader haben unter anderem die beiden Keeper Kai Bierbaum und Florian Ostendorf ihre Zusage für die kommende Spielzeit gegeben. Ebenso die beiden Youngster Viktor Fütterer und Jannik Wiesmann. „Es war bei allen keine großartige Frage, ob wir sie halten wollen“, so ihr Trainer Holger Krimphove. „Sie haben eine sehr gute Saison gespielt und sich enorm weiterentwickelt.“

In den nächsten Tagen werden die Gespräche mit den restlichen Spielern intensiviert und sollen schnellstmöglich zum Abschluss gebracht werden, nach Möglichkeit noch vor Ostern. Das gilt auch für weitere personelle Neuzugänge. Eine einzige Ausnahme davon gibt es allerdings. „Die Gespräche mit Kim Pansing haben wir bis nach Ostern zurückgestellt“, sagt Manfred Hoppe. „Er befindet sich momentan im Studium in der Prüfungsphase und soll sich darauf konzentrieren.“

Was die künftige Zusammensetzung der Regionalliga West angeht, sieht es so aus, als würde sich in der Oberliga Westfalen der TuS Ferndorf durchsetzen. Die Ferndorfer gewannen am Wochenende das Spitzenspiel in Altenhagen und haben nun nach Minuspunkten fünf Zähler Vorsprung auf Jöllenbeck. In der Oberliga Niederrhein liegt der TuS Niederwermelskirchen zurzeit neun Punkte vor dem LTV Wuppertal, Aldekerk ist Dritter. Im Mittelrhein gibt es einen Zweikampf zwischen Bayer Dormagen 2 und der HSG Rheinbach-Wormersdorf. Beide Mannschaften trennen nur vier Punkte.

In der 2. Bundesliga Süd hat der TV Korschenbroich wieder alle Chancen auf den Klassenerhalt. Nach dem Trainerwechsel zu Khalid Khan setzte es Siege in Serie, sodass das rettende Ufer schon in Sichtweite ist. Bleibt der TVK drin, dann gibt es aus der Regionalliga auch nur drei Absteiger. Die ISV wäre dann wohl schon durch.

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