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Tecklenburger Land

ISV stellt den besten Sturm der Liga

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Von Stefan Daviter

Tecklenburger Land. 15 Spiele sind in der Fußball-Bezirksliga absolviert. Zwei Dinge sind zur Saison-Halbzeit relativ klar: Spitzenreiter Vorwärts Wettringen hat bereits zehn Punkte Vorsprung, das Schlusslicht SV Wilmsberg liegt ohne Sieg bereits elf Punkte hinter einem Nicht-Abstiegsplatz zurück. Dazwischen sortieren sich die drei Bezirksliga-Mannschaften aus dem Tecklenburger Land ein: Preußen Lengerich an der Tabellenspitze, die ISV im Mittelfeld und Westfalia Hopsten in den unteren Regionen.

Tabellenzweiter ist nach 15 Spieltagen Preußen Lengerich, allerdings schon mit gehörigem Rückstand auf das Top-Team der Hinserie. Die Mannschaft des Trainers Dietmar Schallenberg verdankt die gute Platzierung vor allem ihrer Heimstärke, denn auch in der Heimtabelle sind die Lengericher Zweiter hinter Wettringen. Auswärts allerdings ließen die Preußen den einen oder anderen Punkt liegen. Sie kassierten zwar auf des Gegners Platz erst vier Gegentore und damit die wenigsten der gesamten Liga, holten damit aber „nur“ 14 Punkte und belegen in der Auswärtstabelle den 6. Platz.

Die Ibbenbürener SV, die zur Halbzeit den 8. Platz belegt, erfüllte nicht ganz die Erwartungen, die ihr Trainer Bruno Graw zwischenzeitlich hegte, und die so manche Saisonleistung auch erweckte. Nach acht Spielen ohne Niederlage mit zum Teil deutlichen Siegen hatte Bruno Graw das Zwischenziel „Platz 4 zur Halbzeit“ ausgegeben. Die beiden Niederlagen zuletzt gegen Gelmer und bei GW Rheine allerdings machten das Erreichen dieses Zwischenziels zunichte.

Und es ist die relative Heimschwäche, die die ISV nach 15 Spielen eine bessere Platzierung kostete. Nur zwei Siege sahen die Zuschauer im Stadion Ost bei drei Unentschieden und zwei Niederlagen. Einer der Heimsiege gehört allerdings zu den höchsten in der Bezirksliga-Hinrunde: Das 7:1 gegen Amelsbüren.

Mit mehr als sechs Treffern Unterschied hat keine Mannschaft bislang gewonnen. Drei Mal gelang das der ISV. Neben dem 7:1 gegen Amelsbüren waren da das 6:0 in Ochtrup und das 7:1 in Wilmsberg. Mit sechs Treffern Unterschied gewannen sonst nur noch Preußen Lengerich (6:0 gegen Sprakel) und Vorwärts Wettringen (6:0 gegen Amelsbüren). Mit Daniel Lürwer (13 Treffer) hat die ISV den zweitbesten Torschützen hinter Wettringens Timo Berning (15) in ihren Reihen, mit 45 Toren stellt die ISV den besten Sturm der Liga.

Bester Torschütze in Reihen von Aufsteiger Westfalia Hopsten ist Rainer Jaspers, der mit neun Treffern den 6. Platz der Bezirksliga-Torjägerliste belegt. Das Problem der Hopstener lag im Verlauf der Hinrunde neben den extremen Personalsorgen aber auch eher im Abwehrbereich. 39 Gegentreffer kassierte die Westfalia in 15 Spielen, nur bei den beiden Mannschaften am Tabellenende, der SC Sprakel und der SV Wilmsberg, schlug es öfter ein.

In keiner der drei Halbzeittabellen allerdings belegen die Hopstener einen Abstiegsplatz. In der kompletten Halbzeittabelle sind sie auf Platz 14, und sowohl in der Heim- als auch in der Auswärtstabelle liegt die Mannschaft von Trainer Bernward Hage auf dem 12. Rang. In der Rückrunde allerdings wollen die Hopstener sich vor allem in der WestfaliArena noch verbessern, denn mit sechs Punkten in heimischen Gefilden ist ihre Heimbilanz schlechter als ihre Auswärtsbilanz (sieben Punkte).

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