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Lenz-Thema

Jan, der Feinwerkmechaniker: Kleine Teile, große Wirkung

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Jan nimmt es genau. Auf den Mikrometer. Denn darauf kommt es an in seinem Beruf. Als angehender Feinwerkmechaniker im dritten Lehrjahr hilft er im Altenberger Unternehmen Jüke Systemtechnik mit, komplexe medizintechnische Geräte zu produzieren.

Ein fertiges Teil in den Händen halten, das motiviert.

Kleine Bauteile aus Metall drehen und fräsen - das bestimmt seinen Alltag. Täglich gibt es Berührungspunkte mit den Kollegen aus der Entwicklung und der Elektronik. Eine Komplexität, mit der ihn sein Beruf überrascht hat. „Ein fertiges Teil in den Händen halten, das motiviert.“

Vor gut drei Jahren, kurz nach dem Abi, wollte Jan Tasche (21) einfach nur nicht mehr lernen, sondern endlich Geld verdienen. Anpacken. Und dachte, er würde in erster Linie Bauteile zusammensetzen. Aber dann kam alles anders. Jetzt hat der Burgsteinfurter wieder Lust zu lernen. Er will nach der Gesellenprüfung studieren. Maschinenbau. Vielleicht sogar mit dem Schwerpunkt Medizintechnik. Denn wie wichtig dieser Zweig vor dem Hintergrund einer immer älteren Gesellschaft ist, weiß Jan genau.

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