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Tecklenburger Land

Jaspers trifft und fliegt – Hopsten verpasst den Dreier

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-tm- Hopsten. Westfalia Hopsten hat die Chance verpasst, die Abstiegsränge der Fußball-Bezirksliga zu verlassen. Gestern Nachmittag kam die Hage-Elf im Aufsteiger-Duell gegen den TuS Laer nicht über ein 2:2 (1:2) hinaus.

Doch nicht nur der verpasste Dreier ärgerte Hopstens Trainer Bernward Hage, vielmehr haderte er mit einer Schiedsrichterentscheidung aus der Nachspielzeit. Es lief die 93. Minute, als sich Maik Zünkler zu einer Tätlichkeit hinreißen ließ und folgerichtig die Rote Karte sah. „Dass er uns jetzt vier Wochen fehlt, tut sehr weh“, so Hage.

Gegen Laer wirkten die Gastgeber in der Anfangsphase äußerst verunsichert, die Gäste erwischten den deutlich besseren Start. Kai Bröker hatte bereits nach fünf Minuten die große Chance zum 1:0, scheiterte jedoch alleine am glänzend reagierenden Ralf Grewe. Im Gegenzug traf Samer Kheite bei Hopstens erstem gefährlichen Angriff den Außenpfosten. Fortan gelang es den Hausherren, sich ein wenig zu befreien, dennoch gingen die Gäste Mitte des ersten Durchgangs in Führung. Nach einer Ecke segelte das Leder an Mann und Maus vorbei, TuS-Spielertrainer Thomas Fraundörfer vollendete am langen Pfosten. Die Hage-Elf tat sich vor allem im Spielaufbau schwer, der entscheidende Pass in die Spitze wollte nicht gelingen. Bis zur 39. Minute: Rainer Jaspers brachte das Leder in den Strafraum, Michael Helmer verlängerte per Kopf auf Andre Krühler, der volley zum 1:1-Ausgleich traf. Nun waren die Gastgeber hellwach. Nachdem Helmer freistehend vergeben hatte, machte es Rainer Jaspers eine Minute vor dem Pausenpfiff besser. Nach tollem Querpass von Alexander Pruhs erwischte er den Gästekeeper aus elf Metern auf dem falschen Fuß und traf zum 2:1.

Trotz der Führung im Rücken besaßen die Gäste auch in Durchgang zwei die ersten Möglichkeiten. Zwei Mal tauchte Kai Bröker frei vor Ralf Grewe auf. Zunächst rettete der Keeper in höchster Not, beim zweiten Anlauf rettete Michael Helmer auf der Linie. Knackpunkt des Spiels war dann die 63. Minute. Der kurz zuvor wegen Meckerns verwarnte Rainer Jaspers sah nach einem Foulspiel die Gelb-Rote Karte, den fälligen Freistoß staubte Daniel Daßmann zum 2:2-Ausgleich ab.

„Das war die entscheidende Szene“, wusste auch Bernward Hage, dass am Ende nicht mehr drin war. Zwar lieferten sich beide Mannschaften in den letzten 20 Minuten einen offenen Schlagabtausch, zwingende Gelegenheiten blieben allerdings aus. Einzig Benjamin Pohlmann hatte für den TuS noch das 3:2 auf dem Fuß, scheiterte aber ebenfalls an Ralf Grewe. So blieb es am Ende bei der gerechten Punkteteilung, die keinem der beiden Teams so richtig weiterhilft.

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