1. www.wn.de
  2. >
  3. Archiv
  4. >
  5. „Joe der Klempner“ fühlt sich verfolgt

  6. >

Splitter

„Joe der Klempner“ fühlt sich verfolgt

wn

Washington - Der seit der letzten TV-Debatte der beiden USPräsidentschaftskandidaten zu zweifelhafter Berühmtheit gelangte „Joe der Klempner“ fühlt sich von den Medien verfolgt. Er wolle nur ein „normaler Amerikaner“ sein, sagte Joe Wurzelbacher dem TV-Sender Fox.

Der republikanische Kandidat John McCain hatte Wurzelbacher in seinem Rededuell mit Obama als ein Symbol für die unzufriedene amerikanische Mittelklasse präsentiert. Dem Bericht zufolge musste Wurzelbacher wegen des großen Medieninteresse sogar seinen Handwerksbetrieb kurzzeitig schließen. In seinem Vorgarten hätten ihm mehr als 100 Reporter aufgelauert, beklagte sich der unfreiwillige Medien-Star.

Barack Obama stört den Nachbarschaftsfrieden

Washington (dpa) – Die Sicherheitsvorkehrungen für Barack Obama sorgen für dicke Luft in seiner Nachbarschaft. Das Haus des demokratischen Präsidentschaftskandidaten in Chicago werde von Schaulustigen belagert, berichtete der TV-Sender NBC am Montag. Aus Angst vor Anschlägen stoppte die Polizei bereits den Busverkehr in dem Viertel. Anwohner müssen nun einige Stationen eher aussteigen. Auch bei der Parkplatzsuche verzweifeln die Obama-Nachbarn, hieß es. Parken ist in dem Viertel nicht mehr erlaubt. Alles sei gesperrt, schimpfte ein verärgerter Anwohner.

Sarah Palin kämpft wie ein „Grizzlybär“

Die republikanische Kandidatin für das Amt des US-Vizepräsidenten, Sarah Palin, hat die Berichterstattung über ihre Familie scharf kritisiert. Das seien harte Angriffe gewesen, sagte Palin laut „New York Times“. So hätten die Medien etwa intensiv über die Schwangerschaft ihrer 17-jährigen Tochter berichtet. Da sei „der Grizzlybär“ in ihr erwacht, betonte Palin. Bei Attacken gegen ihre Familie stelle sie sich „auf die Hinterbeine“ und kämpfe. Eine solche Art von Berichterstattung habe nichts mit Politik zu tun.

Startseite