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Johanna Dircks aus Rodde arbeitet auf dem "Traumschiff"

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Rheine. Kapstadt, Abu Dhabi, Vancouver, Shanghai, Rio de Janeiro – Johanna Dircks aus Rodde ist mit ihren 26 Jahren schon weit in der Welt herum gekommen. Denn sie hat einen Traumjob auf dem „Traumschiff“: Seit vier Jahren arbeitet sie als Physiotherapeutin im Wellness-Bereich auf der MS „Deutschland“. Auf diesem Luxuskreuzer der Reederei Peter Deilmann wird die erfolgreiche ZDF-Serie „Traumschiff“ mit vielen prominenten Schauspielern gedreht. Und einige dieser Promis hat Johanna aus Rodde auch schon mit kräftig-westfälischem Griff durchgeknetet. Seit 1981 durchpflügt das „Traumschiff“ schon die sieben Weltmeere und unterhält mit seinen stets gut ausgehenden Episoden rund um Liebe, Lust und Abenteuer vor exotischer Kulisse regelmäßig Millionen von Fernsehzuschauern. Johanna Dircks heuerte 2005 erstmals auf der MS „Deutschland“ an. Es gefiel ihr so gut, dass sie nun schon zum siebten Mal dabei ist: Am Mittwoch schiffte sie sich in Lissabon / Portugal ein. Diesmal geht es in die Südsee. „Besonders gespannt bin ich auf Hawaii. Da wollte ich immer schon mal hin“, freut sich Johanna schon jetzt. Nach ihrer Ausbildung zur Physiotherapeutin 2005 suchte Johanna eine Anstellung. „Damals gab es nur wenige Angebote“, erinnert sie sich. Ihr Bruder Hugo, der als Schiffstechniker selbst jahrelang auf dem damaligen „Traumschiff“, der MS „Berlin“, fuhr, hat bis heute ausgezeichnete Kontakte zur Reederei Peter Deilmann in Neustadt / Holstein und konnte seiner Schwester leicht die passenden Ansprechpartner für eine Bewerbung vermitteln. „Und die haben mich dann sofort genommen“, erzählt Johanna. Woher ihr Fernweh kommt? „Als ich noch kleiner war, hat mein Bruder mir immer Filme und Fotos von seinen Reisen auf der MS „Berlin“ gezeigt. Da hat er mich wohl angesteckt.“ Nach einjähriger Pause, in der sie als Physiotherapeutin im Klinikum Ibbenbüren tätig war, packte Johanna nun erneut die Koffer. Der erste Teil der Traumschiff-Tour führt von Lissabon aus über Rom, Hamburg, Reykjavik / Island über St. Petersburg nach Travemünde. Mitte August geht Johanna dann für einen Monat von Bord, um Urlaub zu machen. Denn schließlich arbeitet sie ja auf dem Traumschiff. Anschließend geht sie erneut an Bord. Über den Atlantik führt die Route dann mit Stopps in Barbados und Los Angeles in Richtung Südsee. Vor Januar 2011 wird Johanna nicht wieder daheim sein. Gemeinsam mit einer weiteren Physiotherapeutin und zwei Kosmetikerinnen arbeitet Johanna im Wellness- und Spa-Bereich der MS „Deutschland“. Hier knetet sie verspannte Rücken durch oder gibt Fußreflexzonenmassagen. Etliche Promis hat sie hier schon kennengelernt. „Der Ralf Bauer war schon öfters an Bord, und auch die Mariele Millowitsch und Marie-Luise Marjan.“ (Die Mutter Beimer aus der „Lindenstraße“, d. Red.) „Die meisten sind sehr nett und geben immer gute Trinkgelder. Viele sind auch so ein bisschen esoterisch angehaucht“, hat Johanna festgestellt. Johannas Arbeitstag dauert von acht Uhr morgens bis acht Uhr abends, mit einer langen Pause mittags. In ihrer Freizeit besucht sie gern das Schwimmbad an Bord. Und natürlich genießt sie die Landausflüge. Dann kann sie dem Trubel an Bord mal für ein paar Stunden entfliehen. Am besten hat es ihr in der Wüste in Dubai gefallen. „Das war so schön still.“

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