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Julian Müller erledigt Aramäer fast im Alleingang

Robert Schmitz

Ahlen - Im Ahlener Stadtderby setzte sich Westfalia Vorhelm am Sonntag klar mit 4:0 (1:0) bei Aramäer Ahlen durch. Maßgeblichen Anteil daran hatte Julian Müller, dem gleich drei Treffer gelangen.

Mit dem tiefen Untergrund kamen zunächst die Gäste besser klar. Müller und Florian Schneider vergaben jedoch die ersten guten Möglichkeiten der Westfalia (4./6.). Nach dieser kurzen Drangperiode erwachten auch die Gastgeber aus ihrer Lethargie. Tobias Cicek vergab die beste Chance für die Platzherren (15.). Beide Mannschaften waren in der Folge mit der Festigung der eigenen Defensive beschäftigt. Das Spiel selbst verflachte, bis Julian Müller von der Mittellinie aus startete und mit einem Lupfer Aramäer Keeper Benjamin Cicek keine Chance ließ (42.). Mit der 1:0-Führung für Vorhelm ging es dann auch in die Halbzeitpause.

Nach dem Seitenwechsel begann das Schaulaufen der Westfalia. Nach einer Maß-Flanke von Hanno Sievers vollendete Dennis Averhage per Kopf zum 0:2 (53.). Zwei Minuten später wurde Müller im Strafraum regelwidrig zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß verwandelte der Gefoulte selbst ganz sicher (55.).

Von den Gastgebern war spätestens jetzt so gut wie nichts mehr zu sehen, und mit dem deutlichen Vorsprung im Rücken schaltete auch Vorhelm zwei Gänge runter. Nachdem in der 67. Minute Florian Schneider frei vor dem Aramäer-Gehäuse nicht erfolgreich gewesen war, setzte erneut Julian Müller den Schlusspunkt in einem vor allem in der zweiten Hälfte einseitigen Spiel. Nach einem gewonnenen Zweikampf behielt er die Ruhe und schloss mit einem Lupfer zum 4:0-Endstand ab.

„Uns haben jeglicher Einsatz und Kampfbereitschaft gefehlt. Außerdem ist Fußball immer noch ein Mannschaftssport, das haben wir heute vermissen lassen“, ärgerte sich Aramäer-Coach Stefan Jakob nach dem Schlusspfiff. Westfalia-Trainer Klaus Linnemann war dagegen rundum zufrieden: „Nach dem 2:0 haben wir das Spiel klar dominiert und verdient gewonnen. Wir hätten in der Schlussphase sogar noch das eine oder andere Tor machen können“, sagte er unmittelbar nach der Partie.

Aramäer Ahlen: B. Cicek - Hilbig, R. Cicek, Algün, Atak (60. Bali ), A. Karagün, T. Cicek, D. Cicek, Flis (46. Sasmaz), Tulgay, Alagic (75. Krucinski)

Westfalia Vorhelm: Brauner - Pietersma, Brockhues, Vorholt, Langner (60. Brehe), Sievers, Löll, Pigorsch, Schneider (46. Woestmann), Averhage, Müller (80. Kraskes)

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