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Kästner als toller Comic

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Erich Kästner – Erfinder des einmaligen Kästnerischen Humors – hätte mit großer Wahrscheinlichkeit Spaß an diesem Buch gehabt. Es passt mit seiner Fröhlichkeit zu ihm und ganz speziell zu seiner Fantasiekomödie vom 35. Mai.

Isabel Kreitz wird oft als eine der besten Comiczeichnerinnen in Deutschland bezeichnet – und sie hat hier gezeigt, dass sie mehr kann als nur malen. Sie hat sich so lebhaft und voller Humor mit der Geschichte befasst, dass die Helden des 35. Mais – der verrückte Apotheker Ringelhuth und sein Neffe Konrad – mit all ihren charmanten Absurditäten zu leben beginnen.

Die Geschichte als solche ist bis heute unübertroffen. Konrad ist verärgert, weil er, der eher mathematische Realist, einen Aufsatz über die Südsee schreiben soll, ohne jemals dort gewesen zu sein.

Das muss sich ändern, meint sein Onkel. Und weil die Zeit eilt, führt er Konrad direkt durch seinen Wandschrank in die Welt der Schlaraffen und der Eingeborenen und selbstverständlich auch in die Stadt, die eigens für schwer erziehbare Eltern eingerichtet worden ist.

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