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Ahlener SG

Katastrophale Leistung

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Ahlen/Herne. Nichts zu holen gab es am Sonntagnachmittag für die Landesliga-Handballerinnen der Ahlener SG bei ihrem Gastspiel in Herne. Deutlich mit 15:27 (7:13) unterlagen die Schützlinge von Trainer Dirk Achtstetter dem TV Wanne und ließen damit zwei wichtige Punkte beim direkten Tabellennachbarn. Nur eine Woche nach dem klaren Heimerfolg gegen Kamen bot das Ahlener Team eine katastrophale Leistung: „Es ist unglaublich, wie sich die Mannschaft innerhalb von einer Woche verwandelt. Die Niederlage ist entschieden zu hoch ausgefallen“, war ASG-Coach Achtstetter nach der Partie mehr als bedient.

Die Vorentscheidung zugunsten der Gastgeber fiel bereits im ersten Durchgang, als die Abwehr noch halbwegs gute Arbeit leistete, vorne dagegen kaum etwas zusammen passte. Immer wieder kam der TV Wanne durch Ahlener Fehlpässe in Ballbesitz und setzte sich mit konsequentem Gegenstoßspiel über 3:0 (4.) schnell auf 8:2 (20.) ab. Auch nach dem Wechsel fanden die Rot-Weißen, bei denen im Vergleich zur Vorwoche nur Martina Michalczik fehlte (spielte wieder in der Reserve), nicht zu ihrem Spiel. Trotz mehrfacher Überzahl kam man nicht mehr heran, denn Wanne zog sein Spiel durch und baute die Führung weiter aus. „Wahnsinn, was da alles schief gegangen ist, Wanne hat mit uns ein leichtes Spiel gehabt“, ärgerte sich Achtstetter anschließend.

Ahlener SG: Becker – Frie (1), Guber (3), Brinkmann (1), Kohlstedt (1), Gosda, Hartmann, Heppe (1), Kreitinger (4/3), Mathis (2), Niesing (2), Adam, Longo

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