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Keine Starallüren

André Fischer

Ahlen. Er behauptet von sich, er sei authentisch und habe keine Starallüren. Dabei könnte er sie haben, denn Jens Pfänder ist eine echte Hausnummer im Handball. Und das nicht nur wegen seiner jahrelangen erfolgreichen Tätigkeit in der Ersten und Zweiten Bundesliga. Nein, der 48-Jährige ist auch als Experte des Deutschen Sportfernsehens (DSF) ein gern (an-)gesehener Gast und nimmt im Deutschen Handball-Bund als Lehrwart einen nicht minder interessanten Posten ein.

So musste sich der Diplomsportlehrer vor dem „Ja“ zur ASG bei keinem geringeren als dem Vizepräsidenten des DHB das „O.K.“ einholen. Dabei soll Pfänder auch eine weitere Tür beim DHB als Trainer offen gestanden haben, sprich als Nationaltrainer. Weniger als Nachfolger von Heiner Brand, sondern vielmehr als Verantwortlicher im Damenbereich. Umso erstaunlicher, dass er dieses Angebot abgelehnt hat und gen Ahlen zog. Vielleicht nicht ohne Hintergedanken, denn Pfänder ist jemand, der etwas bewegen kann und will. Die ASG kommt ihm da gerade recht.

Die Agenda 2010/11 in Sachen Aufstieg hatte Manager Dietmar Kupfernagel bereits frühzeitig auf den Plan gerufen. Sollten in naher Zukunft noch einige Baustellen bearbeitet und das Problem mit der Halle gelöst werden, könnte die ASG in drei Jahren erstklassig sein.

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